четверг, 14 июня 2018 г.

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Bitcoin: Lohnt sich das Mining noch?

Lohnt sich das Hobby Bitcoin-Mining bei steigender Schwierigkeit und fallenden bzw. stagnierenden Bitcoin Preisen noch? Manche Experten sagen Ja. Ravy Iyengar, Gründer und CEO von Cointerra sagt sein mittlerweile insolventes Unternehmen sei es gewohnt gewesen, genauso viele ASIC Miner an Privatleute und Investoren wie auch an industrielle Mining-Unternehmen zu verkaufen.

„Das Verhältnis sei jedoch kleiner geworden,“ so Iyengar. Zuletzt gingen ungefähr 20% der Miner an Privatleute bzw. Hobby-Miner. Ein Rückgang sei auch noch heute zu beobachten. Gründe dafür sind die sinkenden Bitcoin Preise und die steigende Mining-Schwierigkeit.

Hohe Energiekosten

Es gibt viele Faktoren die sich auf die Rentabilität das Bitcoin-Mining auswirken. Auf der einen Seite gibt es die Anschaffungs,- bzw. Hardwarekosten und auf der anderen Seite die Energiekosten. Der aktuelle Bitcoin Preis spielt natürlich auch eine Schlüsselrolle.

„Zu diesem Zeitpunkt sieht es so aus als würde sich das Hobby Mining von zu Hause aus nicht lohnen, da Privatleute nicht an den günstigen Strom herankommen, wie z.B. die industriellen Miner in diversen Low Cost Areas.“

2013 lagen die durschnittlichen Einzelhandelsstromkosten in den USA bei 10 Cent pro kWh (Quelle: US Chamber of Commerce Insitute for 21st Century Energy). Bei der derzeitigen Schwierigkeit und dem derzeitigen Bitcoin Preis würde das bedeuten es dauert mehr als vier Jahre um mit einen gebrauchten 1.6 TH/sek TerraMiner den Break-Even zu erreichen.

In Massachusetts, wo der Strompreis bei ca. 14,5 Cent pro kWh liegt wird der Break-Even bei dem derzeitigen BTC Preis nie erreicht. Natürlich ändert sich den Rentabilität abhängig vom Bitcoin Preis aber die Stromkosten fallen bei den Enrgieschleudern sehr ins Gewicht und ein Unterschied von nur einem Cent pro kWh kann entscheidend sein.

Es kommen sicherlich immer effizientere Miner auf den Markt, aber der Privatverbraucher wird immer hinterherlaufen, weil er viel Geld für einen Miner ausgibt, der meist viel zu spät geliefert wird und das in einem Business wo bei der steigenden Schwierigkeit wirklich jeder Tag zählt, so Adam McKenna vom Mining Pool Multipool.

„An dem Tag wo der Miner letztendlich bei dem Hobbyminer zu Hause angelangt ist, ist die Schwierigkeit wahrscheinlich schon um 20-30% gestiegen.“

Vorteiles des industriellen Bitcoin-Mining

Industrielle Miner haben es da einfacher, denn sie haben Zugriff auf den billigen Strom.

„Die Stromkosten pro kWh für einen Privathaushalt sind viel höher als die eines Rechencenters,“ so Emmanuel Abidun Vorsitzender von PeerNova. PeerNova verkauft eigenen Miner und bietet aber auch die Möglichkeit von CloudHashing bei dem Privatleute Mining-Anteile kaufen können.

Der durchschnittliche Strompreis für Industriekunden lag laut 451 Research bei 7 Cent pro kWh in den USA. Die Rechenzentren haben dann noch den Vorteil, dass sie sich in Regionen niederlassen können, wo der Strom noch günstiger ist.
Zudem haben die Rechenzentren einen Vorteil wenn es zur Gewährleistung des Mining-Equipments kommt, so McKenna:

„Das größte Problem der Hobbyminer ist das Lieferdatum. Cloud Mining Unternehmen bestellen in großen Mengen und können somit ein Lieferdatum aushandeln was weit vor denjenigen liegt, die nur einen oder zwei Miner bestellen.“

Weiter Vorteile der großen CloudMiner ist die gewährleistete Stromversorgung, da die Miner oftmals Starkstrom benötigen und der Vorteil, dass Sie wie z.B. CloudHashing ihre ASIC Chips mittlerweile selbst herstellen können.

Bitcoin Preisschwankungen

Bei dem derzeit niedrigen Bitcoin Preis ist es kein Wunder, dass die Mining-Rentabilität zu wünschen übrig lässt. Sollte der Preis jedoch bei der heutigen Schwierigkeit wieder auf 1.000 US-Dollar springen würde die Welt schon wieder ganz anders aussehen.

Sollten Hobbyminer also fleißig weiter minen, in der Hoffnung dass der Bitcoin Kurs bald wieder steigt?

„Wenn du ein kleiner Hobbyminer bist und darauf hoffst, dass der Preis bald wieder steigt, dann solltest du lieber BTC kaufen,“ so Iyengar.

Wenn du Bitcoin Mining betreibst weil du überzeugt davon bist, dass der Preis steigen wird, dann bedeutet eine 300 Euro Investition in Bitcoin eine Investition in eine fixe Schwierigkeit und einen fixen BTC Preis. Dann lässt du ab sofort den Markt für dich arbeiten. Solltest du das Geld jedoch lieber in Mining-Equipment investieren, investierst du langfristig in Bitcoin und kämpfst in der Zwischenzeit gegen die steigende Schwierigkeit.

Weiter Infos zum Bitcoin-Mining findet ihr hier.

Über Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO.
Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

  • Bitcoin mining logo: © arinahabich, Fotolia

Bitcoins als Altersvorsorge – sinnvoll oder gefährlich?

Anleger sollten Bitcoins lediglich als Depotbeimischung in Betracht ziehen, als Altersvorsorge kommen Bitcoins eher nicht in Frage. (Foto: JeJai Images / Shutterstock.com)

Selbst Star-Investoren wie die beiden US-Risikokapitalgeber Marc Andreessen und Ben Horowitz setzen inzwischen auf Bitcoins. Die digitale Währung besteht seit 2009 und hat eine bewegte Zeit hinter sich.

Investoren, die sich Ende 2011 mit Bitcoins eingedeckt haben, können sich über eine Kursvervielfachung freuen, denn heute müssen für einen Bitcoin rund 550€ bezahlt werden – Ende 2011 wurde die Kryptowährung noch zwischen 2 € bis 4€ gehandelt.

Damit stellt sich die Frage, ob Bitcoins auch für die Altersvorsorge geeignet sind, schließlich sind Papierwährungen wie US-Dollar und Euro genauso wenig durch den Goldstandard gedeckt wie die Cyberwährung. Um diese Frage zu beantworten, ist ein Blick auf die Vor- und Nachteile bzw. Funktionsweise von Bitcoins notwendig.

Vorteile von Bitcoins

  • Bitcoins können jederzeit über Tauschbörsen (Bitcoin.de, Anycoin etc.) in Euro oder andere Währungen getauscht werden. Bitcoins werden nicht von einer zentralen Instanz (Notenbank) beliebig gedruckt, sondern sind frei und unabhängig vom Bankensystem.
  • Bitcoins sind relativ inflationssicher, da die Cyberwährung nicht wie Papiergeld beliebig vermehrt werden kann, sondern auf insgesamt 21 Mio. Einheiten begrenzt ist.
  • Zahlungstransaktionen mit Bitcoins sind anonym, da zwischen Sender und Empfänger keine persönlichen oder sensiblen Daten ausgetauscht werden.
  • Bitcoins gelten auch als fälschungssicher, da mittels Blockchain jede Transaktion nachvollziehbar ist und automatisch überprüft wird.
  • Bitcoins können überall auf der Welt eingesetzt werden, die Validierung ist in wenigen Minuten bzw. Stunden abgeschlossen – damit dauert eine Überweisung nicht mehr Tage, sondern nur noch Stunden.
  • Bei Bitcoin-Transaktionen fallen keine bzw. nur sehr geringe Transaktionsgebühren an.

Nachteile von Bitcoins

  • Bitcoins werden nicht überall akzeptiert (Geschäfte, Restaurants etc.), auch unter der Bevölkerung ist die digitale Währung noch nicht besonders stark verbreitet.
  • Der Wert von Bitcoins schwankt mitunter sehr stark und richtet sich nach Angebot und Nachfrage. Sinkt das Interesse an Bitcoins, kann dies theoretisch auch zum Totalverlust führen.
  • Bitcoins können gestohlen werden, wenn sich zum Beispiel Hacker einen Zugang zum Rechner verschaffen. Gehen Computer (Festplatten), Smartphones oder USB-Sticks verloren, auf denen Bitcoins gespeichert wurden, sind diese Guthaben meist verloren.
  • Ein Verlust oder die Sperrung von Bitcoin-Guthaben droht auch, wenn Bitcoin-Tauschbörsen schließen. Ein Wertverfall droht ferner, wenn Länder oder führende Banken den Handel mit Bitcoins untersagen.
  • Bitcoins genießen keinen Einlagenschutz wie zum Beispiel Papiergeld auf Sparkonten, denn Bitcoins gelten als Sondervermögen wie Gold und Aktien. In diesen Fällen greift der gesetzliche Schutz für Spareinlagen nicht.

Fazit: Bitcoins sind keine sichere Altersvorsorge

Bitcoins mögen für viele Anleger aufgrund der massiven Kurssteigerungen der vergangenen Jahre einen gewissen Reiz ausüben, jedoch sollten Bitcoins nicht mehr als eine spekulative Depotbeimischung sein. Als Altersvorsorge kommen Bitcoins eher nicht in Frage – die Gründe:

Die Idee einer bankenunabhängigen Währung, abgesichert durch eine nahezu fälschungssichere Blockchain, mag zwar eine große Zukunft haben, doch von der Handelbarkeit gesetzlicher Zahlungsmittel ist die virtuelle Währung noch weit entfernt.

Zudem gab es zuletzt nur wenige Akzeptanzstellen, die Bitcoins als Zahlungsmittel tatsächlich akzeptieren. Das größte Manko von Bitcoins ist jedoch die nach wie vor fehlende Rechtssicherheit. Die Europäische Zentralbank spricht in ihrer Bitcoin-Studie daher von einem „hochriskantem System“.

Zwar sind Bitcoins laut Bundesfinanzministerium inzwischen als „privates Geld“ rechtlich anerkannt, doch im Gegensatz zum Euro (gesetzliches Zahlungsmittel) verbriefen Bitcoins keinerlei Rechte auf einen Eintausch. Dies bedeutet konkret: Jeder Gläubiger muss in Deutschland bzw. im Euro-Währungsgebiet die Zahlung von Euro zur Begleichung von Geldschulden akzeptieren, während dies bei Bitcoins nicht der Fall ist.

Daher: Bauen Sie Ihre Altersvorsorge nicht auf Bitcoins auf, sondern diversifizieren Sie durch verschiedene Anlageklassen (Aktien, Immobilien, Gold) ihr Depot.

Passives Einkommen 2018

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Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands

Plus 177 Prozent: „Kauf von Bitcoin sinnvoll“, so Techexperte im Interview

Die Kryptowährung Bitcoin haussiert. Gerade wurde die psychologisch wichtige 1.000-Dollar-Marke geknackt. Innerhalb eines Jahres ist der Kurs um atemberaubende 177 Prozent gestiegen. Immer mehr Aktionäre fragen sich: Ist das die Zukunft, soll ich noch aufspringen? Aus aktuellen Anlass folgend das Interview mit Florian Söllner, welches im „Sonderheft Fintech 47/16“ erschienen ist.

Was fasziniert Sie an der neuen, digitalen Fintech-Welt?

Florian Söllner: Die Demokratisierung – das Direkte, Einfache und Effiziente. Jahrhundertealte Strukturen werden aufgebrochen. Du und ich und alle Menschen tauschen Geld aus – ohne den Umweg über Banken. Wir gründen Währungen – ohne einen Staat im Hintergrund . Doch fangen wir klein an und verbannen endlich die 22-stellige IBAN-Eingabe.

Welche Geschäftsmodelle haben aus Ihrer Sicht das größte Potenzial?

Sehr elegant sind Plattformmodelle. Facebook etwa bringt Menschen zum Austausch von Neuigkeiten und Informationen zusammen. Gelingt es einer Plattform wie LendingClub oder Auxmoney, parallel dazu zu einem Treffpunkt zum Austausch von Geld zu werden, sind die künftigen Gewinne immens: Solche P2P-Plattformen sind Vermittler und besitzen quasi keine eigenen Kreditrisiken. Der Clou dabei sind smarte Algorithmen, welche die Kreditwürdigkeit der Menschen einschätzen. Die künstliche Intelligenz liefert dank Big-Data-Analyse beste Ergebnisse.

Sie haben es für den AKTIONÄR getestet und vor 14 Monaten Geld bei Auxmoney investiert. Funktioniert es?

Anfangs beeindruckt der direkte Kontakt: Ich kann gezielt Menschen Geld geben, deren Story (Autokauf, Firmengründung) ich sympathisch finde. Natürlich ist diese individuelle Analyse zeitaufwendig. Mittlerweile wird das Testkapital automatisch auf eine Vielzahl passender Investments verteilt. Am Ende ist die Performance wichtig: Sie liegt bislang zwischen fünf und neun Prozent bei geringem Rückschlagrisiko – was Peer-to-Peer Lending im Niedrigzinsumfeld zu einer spannenden Alternative macht. Aber: Die Bewährungsprobe in einer breiten Wirtschaftskrise steht noch aus.

Für den Privatkunden verändert sich dank Fintech auch der Bezahlvorgang. Wer macht bei Mobile-Payment das Rennen?

Wie so oft die Schnellen und Mutigen. Deutsche Anbieter wie Yapital oder Valuephone (Edeka, Netto) verhalten sich zu ängstlich: Der Verlust eines Passworts bedeutet hier für den Kunden einen großen Aufwand – während dies Paypal und Co per Mausklick lösen. Vielversprechend ist die Lösung Payback Pay (Partner wie dm oder Rewe). Die Kassiererin und ich waren verblüfft: Handy an den Scanner und schon ist bezahlt. Es ist die schnellste Bezahllösung. Payback ist eine American-Express-Tochter. Doch mit der UMT AG ist eine deutsche Softwarefirma an diesem Projekt beteiligt. Unterm Strich sinken die Markteintrittsbarrieren und Transaktionsgebühren, weswegen Visa und Co Probleme bekommen.

Wir bezahlen künftig per Smartphone – aber womit? Ist Bitcoin eine Alternative?

Zum Bezahlen für das Brötchen an der Kasse noch nicht. Das Handling der Kryptowährung im Alltag und die Akzeptanz sind noch zu gering. Doch ich persönlich betrachte den Kauf einer Mini-Position der digitalen „Währung“ durchaus aus sinnvoll – sofern man es als Versicherungsprämie, ähnlich einer Autoversicherung, gegen einen Totalschaden im klassischen Währungssystem betrachtet. Der Vorteil ist die Begrenzung der Menge an Bitcoin. Das eigentlich Spektakuläre an Bitcoin ist jedoch die zugrunde liegende Blockchain.

Was ist das Besondere daran?

Die Blockchain ermöglicht sichere, einfache und direkte Transaktionen, aber auch Prozesse. Das Spannende: Über die Blockchain können Deals abgewickelt werden, ohne einen vertrauenswürdigen Dritten zu benötigen. Es macht die Welt simpler, sicherer und schneller.

Was bedeutet dies konkret für Aktiengesellschaften oder den Handel der Aktie?

Der Prozess, Aktien zu kaufen, ist für Laien bisher aufwendig und korrekte Informationen über Aktiengesellschaften zu erhalten kompliziert. Die Blockchain kann diese Bremsen lösen – und einen neuen Boom der Märkte auslösen. Am Ende wird Fintech viele alte Hürden beseitigen und den Umgang mit Geld und Aktien vereinfachen. Stellen Sie sich vor: Dank Blockchain-System wird etwa eine Facebook-Aktie selbst zur einer beliebig stückelbaren, effizienten Währung. Künftig genügt ein Klick auf das Smartphone oder ein Sprachbefehl zum Traden.

Welche weiteren Chancen eröffnet die Blockchain für die Märkte?

Bisher erfahren Aktionäre nur am Quartalsende, was währenddessen passiert ist. Die Blockchain könnte eines Tages direkt, live und transparent operative Transaktionen einer Firma abbilden. Das würde das Vertrauen und die Bewertungen erhöhen bzw. die Kapitalkosten senken.

Vielen Dank für das Gespräch

Florian Söllner ist leitender Redakteur bei DER AKTIONÄR. Seine Schwerpunkte sind Internet- und Fintech-Aktien sowie Zukunftstrends. Söllner bewertet in öffentlichen Selbsttests neue Investmentvarianten wie Peer-to-Peer-Lending oder Kryptowährungen. 2012 stellte der Experte auf einer deutschlandweiten Vortragsreihe an Universitäten seinen Contrarian-Ansatz vor, um Investmentchancen beziehungsweise attraktive Start-ups früh zu entdecken. Söllner hatte vor genau einem Jahr prognostiziert: „Wir werden 2016 zweite Welle der Kryptowährung Bitcoin erleben – als digital schnell erreichbaren „sicheren“ Hafen.“

Von 1.000 auf 40.000 Dollar?

Gerade hat Söllner mit Deutschlands Bitcoin-Experten Nummer 1 gesprochen. Seine Kursprognose: „Wenn Bitcoin irgendwann nur zehn Prozent des Wertes allen Goldes hätte, dann müsste sich der Kurs von heutigem Niveau aus vervierzigfachen.“ Die Begründung für dieses Hammerkursziel und das komplette Interview können Sie in der neuen Ausgabe des AKTIONÄR-Spezialbriefes Hot Stock Report lesen. Darin enthalten ist auch ein besonderer Geheimtipp: Eine Aktie, die direkt vom aktuellen Bitcoin-Boom profitiert. Der Chef dieser Firma sagte gerade: „Wenn es so weitergeht, könnte das für alle unsere Aktionäre ein Grund sein, Silvester 2017 eine Flasche Champagner mehr aufzumachen!“

Start-Paket 2017

Söllner will auch 2017 im AKTIONÄR-Spezialbrief Hot Stock Report „ mutig und antizyklisch früh auf neue Investmenttrends setzen“. Wir laden Sie dazu ein: Haben Sie Lust, 2017 Neues auszuprobieren, dann können Sie jetzt den Hot Stock Report testen. Darin enthalten, das Bitcoin-Exklusiv-Interview und der „Bitcoin-Geheimtipp“. Außerdem: Neue Details zum 3D-Highflyer (+107%). Gerade gibt es wieder ein vergünstigtes Probeabo. Hier alle Infos dazu.

Bitcoin als Geldanlage? Was Sie wissen sollten

Die Geldeinheit Bitcoin (BTC) beruht auf der Idee einer nichtstaatlichen Ersatzwährung. Das im Jahr 2009 von Privatpersonen initiierte Bitcoin-System war eine Reaktion auf die internationale Finanzkrise und das schwindende Vertrauen in nationale Währungen. In Deutschland wird Bitcoin nicht als eigenständige Währung anerkannt. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stuft Bitcoin als Rechnungseinheit eines devisenähnlichen Finanzinstruments ein. Hier die wichtigsten Daten zu Bitcoin im Überblick:

  • Das Bitcoin-System besteht aus einem Zusammenschluss gleichberechtigter Rechner im Internet. Eine zentrale Instanz existiert im Bitcoin-System nicht.
  • Zahlungsverkehrs-Transaktionen werden ohne Zwischenschaltung einer Bank abgewickelt.
  • Anfang 2015 waren weltweit 13,67 Millionen Bitcoins im Umlauf. Da der Bitcoin Börsenkurs zu diesem Zeitpunkt bei etwa 263 Euro (315,50 US-Dollar) lag, hatte das gesamte Bitcoin Volumen zu dieser Zeit einen Gegenwert von 3,6 Milliarden Euro beziehungsweise 4,3 Milliarden USD.
  • Für das Bitcoin-System wurde eine Stückzahl-Obergrenze von 21 Millionen Bitcoins festgelegt, um inflationäre Wertverluste zu vermeiden.
  • Mit Bitcoins wird tagesdurchschnittlich ein Zahlungsverkehrsvolumen im Gegenwert 50 Millionen US-Dollar abgewickelt. Seit Gründung des Bitcoin-Systems schwankten die BTC-Tagesumsätze zwischen 20 und 200 Millionen US-Dollar.

Wer akzeptiert Bitcoins als Zahlungsmittel?

Mit Bitcoins können weltweit Dienstleistungen und Waren bezahlt werden. Zu den ungefähr 7000 Akzeptanzstellen gehören unter anderem bekannte Softwareunternehmen (Microsoft), Computerhersteller (Dell) und Reiseplattformen (Expedia). Neben Hotels, Einzelhandelsgeschäften, Gastronomiebetrieben und anderen Dienstleistungsunternehmen akzeptieren auch gemeinnützige Organisationen wie WikiLeaks Bitcoin Zahlungen.

Bitcoins kaufen: eine sinnvolle Geldanlage?

Bitcoin ist eine höchst risikoreiche Anlageform. Staatliche Behörden, insbesondere Zentralbanken, warnen vor den Gefahren, denen sich Bitcoin Inhaber aussetzen. Der Wert von Bitcoins ist nicht mit realen Werten oder mit realwirtschaftlichen Aktivitäten unterlegt, sondern beruht ausschließlich auf dem Vertrauen der Bitcoin Inhaber. Bereits relativ geringe Umsätze können angesichts einer überschaubaren Anzahl von Marktteilnehmern auch innerhalb eines Börsentages heftige Kursausschläge auslösen. Sollten die Kosten für Bitcoin Transaktionen niedrig stehen und steigen, so könnte die Akzeptanz für Bitcoins zurückgehen. Dadurch könnte Verkaufsdruck entstehen – der wiederum zur Folge haben kann, dass die Bitcoin Kurse fallen. Auch staatliche Regulierungen (zum Beispiel Maßnahmen gegen Geldwäsche) können sich rasch auf den Bitcoin Kurs auswirken. Zudem besteht für Anleger die Gefahr, durch Malware, Datenverluste oder Hacker-Angriffe auf Online-Börsen Bitcoins unwiderruflich zu verlieren. Anleger können auch in Inhaberschuldverschreibungen in Form von Exchange Traded Notes (ETN) investieren, deren Wertentwicklung sich exakt am Kursverlauf von Bitcoins orientiert. Auch diese Anlageform ist als äußerst spekulativ einzuordnen.

Wie entwickelte sich der Bitcoin Kurs in den vergangenen Jahren?

Nach Schaffung des Bitcoin-Systems im Jahr 2009 wurden für Bitcoins zunächst noch keine Austauschverhältnisse zu klassischen Währungen ermittelt. Die ersten Wechselkurs-Berechnungen wurden 2010 vorgenommen. Der Wechselkurs zum US-Dollar, der bis einschließlich 2011 meistens unterhalb von 10 USD je Bitcoin lag, stieg bis Ende 2012 auf 15 USD. Die zunehmende Verbreitung von Bitcoin, ein steigender Bekanntheitsgrad und die zypriotische Bankenkrise ließen den Kurs bis April 2013 auf ein Maximum von 266 USD steigen, bevor er innerhalb weniger Tage wieder auf 50 US-Dollar zurückfiel. Anschließend kam es bis Anfang Dezember 2013 zu einem rasanten Kursanstieg auf 1076 USD, auf den allerdings ein Kurssturz auf 542 USD (20. Februar 2014) folgte. Der Bitcoin Kurs wurde zudem durch den Konkurs der japanischen Bitcoin-Tauschbörse „Mt.Gox“ am 28. Februar 2014 belastet. Der Bitcoin Kurs hat sich seither unter Schwankungen rückläufig entwickelt, eine Vorhersage der Bitcoin Wertentwicklung ist deshalb nicht einfach. Anfang September 2015 lag der Kurs um 225 USD.

Geldanlage in Privatkredite:

Bitcoin Mining: Bestätigung von Transaktionen und Schaffung neuer Bitcoins

Als Bitcoin Mining wird das System bezeichnet, das der Bestätigung getätigter Transaktionen dient und über das außerdem die Schaffung neuer Bitcoins erfolgt. Die Bestätigung einer Transaktion erfordert zunächst die Zusammenfassung mehrerer Transaktionen zu einem „Block“. Blocks werden in chronologischer Reihenfolge an die bisher entstandene „Block-Kette“ (Block Chain) angefügt. Jeder Block erhält mittels eines Algorithmus eine „Hash-Bezeichnung“, die aus einer Buchstaben-Zahlen-Kombination besteht. Jeder Hash muss strengen kryptographischen Normen genügen, deren Einhaltung durch das Bitcoin-System bestätigt wird. Diese kryptographischen Regeln stellen sicher, dass frühere Blöcke nicht nachträglich verändert und damit zurückliegende Zahlungsvorgänge manipuliert werden können. „Miner“ (zu Deutsch „Schürfer“) werden diejenigen Teilnehmer des Bitcoin-Systems genannt, die sich unter Verwendung eines aufwändigen mathematischen Verfahrens an der Berechnung neuer Hashs beteiligen. Dabei stehen zahlreiche Miner in Konkurrenz zueinander: Derjenige Miner, der zuerst den nächsten zutreffenden Hash errechnet, wird für seine Rechenleistung mit einer bestimmten Anzahl neu ausgegebener Bitcoins belohnt. Die beim Mining emittierten Bitcoins sorgen für eine allmähliche Erhöhung der Bitcoin-Stückzahl.

Ist Bitcoin-Mining noch profitabel in Deutschland?

Eigentlich sollte das Bitcoin-Mining eine geradezu demokratische Erfindung sein: Jeder, der einen Computer sein eigen nennt, darf mitmachen, um neue Einheiten der virtuellen Währung zu generieren. Der Erfindungsreichtum der Miner hat dieser Idee jedoch einen Strich durch die Rechnung gezogen. Erst begannen sie, ihre Grafikkarten zu Rigs zu verbinden, dann kamen die Asics. Mining lohnt sich mittlerweile nur noch für Profis mit günstigem Strom. Hobbyminer sind hingegen längst in Altcoin oder die Cloud abgewandert.

Im Prinzip könnte jeder seinen Rechner anwerfen und 24 Stunden an sieben Tagen die Woche sogenannte “SHA-256-Hashes” berechnen. Das sind kryptographische Operationen, die Satoshi Nakamoto mehr oder weniger als Platzhalter ins Bitcoin-Mining integriert hat. Die errechneten Hashes haben einzig und allein die Bedeutung, dass sie beweisen, wie viel “Arbeit” sich die beteiligten Miner gemacht haben. Sobald das bewiesen ist, “findet” der Minern einen Block und bekommt einige Bitcoins zur Belohnung.

Seitdem die Bitcoins aber immer mehr wert geworden sind, haben die Miner aufgerüstet. Zuerst haben sie sich zu Pools zusammengeschlossen, um die Rechenleistung effizienter zu bündeln. Dann kam, igendwann im Jahr 2011, das GPU-Mining (Grafikkarten-Mining) auf, und Leute begannen, mehrere Grafikkarten zusammenzuschrauben und mit riesigen Lüftern zu kühlen, wodurch einfache Grafikkarten und Hauptprozessoren nach und nach zurückblieben. Dann, ab Mitte 2013, ist die Asic-Ära angebrochen. Asics sind spezielle Chips, die nur eines können, aber das unschlagbar gut und effizient. Im Falle der Bitcoin-Asics eben SHA-256 hashen. Ansonsten sind sie wertlos. Rund um die Asics ist eine blühende Industrie entstanden, die die Chips auf immer kleinere Nanometer-Maße drückt. Dadurch können die Miner bei sinkendem Energieverbrauch schneller minen.

Die endgültige Messlatte des Minings ist die sogenannte “Hashrate.” Die Hash-Rate meint die Gesamtzahl aller Hashing-Operationen, mit denen die Miner um die Blöcke und damit die neuen Bitcoins konkurrieren. Der folgende Chart zeigt den Verlauf der Hashrate von September 2013 bis September 2014 – dem Jahr, in dem sich die Asics endgültig durchgesetzt haben:

Das sind zum Stand September 2014 185 Milliionen Gigahashes oder 185.000.000.000.000.000 Hash-Berechnungen je Sekunde oder auch 185 Petahashes. Wenn man alle Supercomputerzentren der Welt zusammennehmen würde, wäre man noch immer weit von diesem Wert entfernt. Die Konkurrenz um die Blöcke ist extrem hart geworden, die Hashrate wächst deutlich exponenziell.

Auch 2015 setzt sich dieses extreme Wachstum weiter. Während 185 Petahases 2014 noch als steiler Höhepunkt gegelten haben, hat die weitere Entwicklung dieses Hoch längst zu einem kleinen Zwischenschritt reduziert. Obwohl der Preis während der vergangenen 16 Monate gefallen ist, hat sich die Hashrate fast verdreifacht.

Dieser Trend besteht auch 2017 fort. Die Hashrate der kumulierten Hashrate des Netzwerkes, also die Summer aller ausgeführten Mining-Operationen, beträgt mittlerweile mehr als 3,5 Millionen Terahash. Das ist eine Zahl, die jedes Vorstellungsvermögen sprengt. Mit einem Miner, der irgendwann 2015 hergestellt wurde, hat man kaum eine Aussicht mehr, überhaupt nur die Stromkosten einzuspielen. Selbst wenn man extrem günstig Energie bekommt.

Drei Variablen entscheiden darüber, ob das Mining profitabel ist:

  • Die Anschaffungskosten der Hardware.
  • Die Stromkosten je Hash.
  • Die Entwicklung der Hashrate des gesamten Netzwerkes.

All diese Punkte sollte man gut berechnen, bevor man loslegt. Mit Hauptprozessoren oder Grafikkarten zu minen kostet erwiesenermaßen mittlerweile mehr Strom als es an Bitcoins einbringt. Man muss also schon in den sauren Apfel beißen und in einen Asic-Miner investieren. Dann sollte man natürlich kalkulieren: Wieviel Prozent des Netzwerkes stelle ich mit meiner Leistung? Wie hoch ist der Stromverbrauch, wie hoch der tägliche Ertrag? Wie viel Zoll ist für die Einfuhr der Miner aus China zu bezahlen? Wie lange muss er laufen, damit ich im Plus bin? Zu welchem Preis kann ich ihn wieder verkaufen?

Es gibt verschiedene Seiten, die berechnen, ob und wie lange ein Miner profitabel ist. Bei diesen muss man die Hashleistung, den Preis, den Stromverbrauch und den Strompreis eingeben. Der Kalkulator geht dann davon aus, dass die Hashrate weiterhin so ansteigt wie bisher. Wirklich genau wird eine solche Rechnung niemals sein, aber sie zeigt einem schon mal, wie die groben Aussichten sind.

“Über ein Hobby ist das Minen längst hinausgeschossen”

Mir fiel neulich [Anmerkung der Redaktion: Irgendwann 2015] auf, dass immer mehr deutsche Miner ihre Asics über Ebay verkaufen. Daher habe ich gefragt, weshalb und ob sich das Minen noch lohnt.

Azu393, ein noch aktiver Miner, hat mir daraufhin erklärt, dass der Verkauf der Hardware für die Profitabilitätsrechnung immer wichtiger wird. “Man muss das einberechnen: Was bekomme ich am Schluss für die alte Hardware, und zu welchem Zeitpunkt sollte ich diese verkaufen? Ich sehe das als einen sogenannten sweet point an – zu früh ist schlecht, und zu spät ist schlecht. Um ihn zu treffen, braucht man Erfahrung.”

Azu hat damals im relativ großen Stil gemined und gut 5 Terahash, was, wenn ich richtig rechne, damals etwa 0,0027 Prozent der gesamten Netzwerkleistung ausmachte. Heute wären es etwa 0,0001 Prozent. Azu hat damals mehr Bitcoins produziert, als er Strom verbraucht, und seine Miner zu diesem Zeitpunkt auch schon abbezahlt. Mining bedeutete für ihn eine nette Einkommensquellen. “Allerdings geht das kaum, wenn man 30 cent je Kilowatt bezahlt. Ich habe einen günstigen Tarif und bekomme wegen des hohen Verbrauchs auch einen Nachlass.”

Ein Hobby ist das Mining allerdings nicht mehr. Darüber sei es längst hinausgeschossen, meint Azu393: “Wir haben auf dem Spitzboden bei uns mit dem Mining angefangen. Aber das ging nicht lange gut, da der Lärm und die Vibrationen dazu geführt haben, dass es leider in der Familie zu Schlafmangel kam. Also raus damit, wir haben außerhalb des Hauses eine ehemalige “Werkstatt” zum Serverraum umgebaut, was eine Menge Arbeit war: Kabel, die Stromanlage, und natürlich Sicherheitsmaßnehmen, etwa Türen mit Querbolzen aus Stahl oder Webcams, da in den Räumen ganz schöne Werte stehen.”

Die Miner fressen Strom, laufen heiß und müssen gekühlt werden – was ziemlich laut ist. “Ich habe einen kleinen Orkan im Serverraum. Auf maximaler Leistung puste ich etwa 4.800 m² je Stunde durch den Raum, was anfangs ziemlich laut war, so 45-60 Dezibel.” Nach einer Dämmmaßnahme ist es jedoch stiller geworden, was auch die Nachbarn wieder friedlicher gestimmt hat.

Mittlerweile hat allerdings auch Azu das Mining an den Nagel gehängt. Dazu wurde die weltweite Konkurrenz um die Blöcke einfach irgendwann zu groß.

“Wir haben ein Wettrüsten der Asics. Da mach’ ich nicht länger mit”

Für andere deutsche Miner hat sich das Hobby-Mining schon längst erledigt. Blubblibla aus dem Forum etwa hat mittlerweile seine Miner verkauft. “Es hat Spaß gemacht und war ein schönes Hobby, aber ich ziehe langsam einen Schlussstrich.”

Ein Grund sind die Strompreise. Deutschland hat einige der höchsten Strompreise der Welt, was sich als klaren Wettbewerbsnachteil erweist. “Solange man kein eigenes Kraftwerk – eine Solaranlage oder eine Strommühle – hat, ist es sehr hart. Ein zweiter Grund ist die Hash-Rate, “die wird viel zu gut gefüttert und dadurch immer fetter. Die Hashrate steigt so schnell, dass der Betrieb von Mining-Hardware im Prinzip nach 2 bis 3 Monaten nicht mehr rentabel ist, da die Anzahl der geschürften Coins dann deutlich unter den Stromkosten liegt.” Es gibt eben mittlerweile ein Wettrüsten der Asics, bei dem sich Blubblibla nicht länger beteiligen will.

“Meiner Ansicht nach ist das alles nicht mehr im Sinne des Erfinders. Damals TM war das eher so wie die @home-Projekte. Nach Ausserirdischen oder Krebsheilmittel suchen, und jeder trägt halt seinen kleinen Teil bei. Aber kaum gehts nicht mehr “nur” um das Allgemeinwohl oder um einen Platz in der Highscoreliste, sondern um richtig viel Geld, dann rasten alle aus. Erst FPGA, dann ASICS, das hätte für Seti@Home wohl keiner gemacht.” Der Preis für einen Bitcoin hält mit den gestiegenen Kosten fürs Mining nicht genügend mit. “Und auch wenn die Leistung der ASICs immer weiter steigt und diese auch immer weniger Strom pro GH/s verbrauchen, haben wir hier doch nichts weiter als ein Wettrüsten. Da mach ich nicht mehr mit.”

Tatsächlich hat Blubblibla recht behalten. Die Bedingungen für deutsche Miner sind nicht besser, sondern noch deutlich schlechter geworden.

Coins kaufen anstatt zu minen oder Anteile an Mining-Farmen

Wer nun nicht gerade ein Kraftwerk sein eigen nennt und eine eigene Miner-Farm professionell hochziehen will, wird kaum profitabel minen. Die bessere Alternative ist es in diesem Fall, sich die Bitcoins direkt zu kaufen, etwa bei Bitcoin.de um auf einen Kursgewinn zu setzen, oder Anteile der richtig großen Mining-Farmen zu erwerben. Diese stehen in Ländern mit günstigerem Strom – etwa auf Island – und arbeiten einfach profitabler.

Wer dennoch seinen Rechner für sich arbeiten lässt, tut besser daran, sich mit Altcoins zu versuchen. Das ist zwar immer ein großes Stück Spekulation, kann aber noch deutlich eher profitabel sein als das Bitcoin-Mining. Das allerdings ist ein ganz anderes Thema …

Update Oktober 2014: Azu393 steigt aus dem Mining aus

Nur ein wenig nach der Veröffentlichung dieses Artikels hat Azu393 einen Schlussstrich gezogen und seine Mining-Farm geschlossen. Seine Motivation schildert er in diesem Artikel.

Update März 2016: Kann sich Mining doch noch lohnen?

Die Hashrate ist seit dem ersten Verfassen des Artikels munter weiter nach oben geschnellt. Eigentlich war ich der Ansicht, dass sich Mining am Standort Deutschland endgültig nicht mehr lohnt. Ein Leser hat in einer E-Mail jedoch etwas anderes berichtet. Ihm zufolge hat ein im Juli 2014 in Betrieb genommener S2 Miner die erwartete Kurve der Einnahmen im April 2015 durchbrochen. “Der Antminer hat sich mittlerweile rentiert; Ich habe allerdings auch sehr günstige Voraussetzungen stromseitig. Zum normalen Netzpreis eines Energieversorgers in Deutschland wäre das Gerät absolut unrentabel.” Es ist also doch noch möglich – wenn die Bedingungen stimmen.

Update Juni 2017: Warum im Sommer 2017 Deutschland wieder begonnen hat, zu minen

Nachdem im Frühjahr 2017 eine allgemeine Rally angesetzt hat, die die Preise sämtlicher Kryptowährungen in die Höhe getrieben hat, wurde das Mining mit der Grafikkarte selbst zu bundesdeutschen Strompreisen wieder profitabel. Mehr Infos über diese unerwartete Rückkehr des Minings.

Geld verdienen mit Bitcoins: Lohnt sich Bitcoin Cloud-Mining?

Was steckt hinter Cloud-Mining und lohnt sich Minen von Bitcoins in der Cloud?

Selbst nach Bitcoins zu schürfen ist ein hartes Geschäft. Nicht nur das Sicherstellen des reibungslosen Betriebs des Mining-Equipments und ein gutes Know How für die passende Mining-Hardware sind gefordert, sondern ebenfalls ein gutes wirtschaftliches Verständnis um Profit mit den Bitcoin-Mining zu erwirtschaften. Deswegen wird es immer unattraktiver eigene Bitcoin-Miner zu betreiben: hier kommt Cloud-Mining ins Spiel.

Inhaltsverzeichnis

  • ✔ Akzeptiert PayPal

Was ist Cloud-Mining?

Das Prinzip ist sehr einfach: Anstatt sich selber Mining-Equipment anzuschaffen und zu betreiben wird die Rechenkapazität in der Cloud gemietet bzw. teilweise sogar gekauft. Die Cloudanbieter stellen die Infrastruktur hierfür Verfügung und betreiben dann auch die Miner. Bei einem Mietvertrag ist der Betrieb meist direkt mit inkludiert, sollte Rechenkapazität gekauft werden, bekommen die Cloudanbieter einen Teil der neu geschürften Bitcoins. Somit muss keine eigene Hardware beschafft und betrieben werden.

Erfahrungen mit Genesis Mining nach über einem halben Jahr

Nach über einem halben Jahr Test von Genesis Mining berichten wir von unseren Erfahrungen mit dem Bitcoin- und Ethereum-Cloud-Miner. Welche Probleme hatten wir mit Genesis Mining, zahlte Genesis Mining regelmäßig aus, welchen Profit haben wir bisher mit unseren Mining-Verträgen erwirtschaftet?

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Wie funktioniert Cloud-Mining und wie verdiene ich Geld?

Bei jedem Anbieter gibt es unterschiedlicher Verträge, wie Rechenleistung gekauft werden kann. Bei den meisten Verträgen wird die Rechenleistung in Kilo, Mega, Tera oder Peta Hashes pro Sekunde angeboten.

Dies gibt an, wie viele Hashes pro Sekunde berechnet werden können, um einen neuen gültigen Block zu finden. Mehr zu dem Thema „Wie funktioniert Bitcoin Mining?“ kann hier nachgelesen werden. Je höher der Hash-Wert, desto höher wird die Ausschüttung ausfallen. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass auch schon mit niedrigen Hash-Werten erste Ausschüttungen möglich sind und nicht erst, wenn wirklich mit der eigenen Hardware ein neuer Block gefunden wurde. Man wird prozentual an dem Erfolg beteiligt.

Häufig werden die gewonnen Bitcoins pro Tag ausgeschüttet, bei machen Anbietern alle zwei Tage oder jede Woche.

Tipp: Unbedingt eine externe Bitcoin-Wallet-Adresse angeben und die geschürften Münzen immer ausschütten lassen. Sollte der Cloud-Mining-Anbieter Insolvenz anmelden (oder einfach von der Bildfläche verschwinden) sind die bis dahin geschürften Bitcoins sicher.

Lohnt sich Cloud-Mining?

Es ist nicht einfach, professionelles und profitables Bitcoin Mining zu betreiben. Das bedeutet, dass es aufgrund der hohen Komplexität für das Finden neuer Blocks wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll ist mit eigener Hardware nach Bitcoins zu schürfen – zumindest nicht mit den aktuellen Hardware- und Stromkosten (in Deutschland).

Das bedeutet, dass auch die Cloud-Mining Anbieter ein schweres Geschäft haben und sehr knapp kalkulieren müssen. Die Zeiten, in denen Bitcoins am laufenden Band gefunden wurden sind vorbei. Mittlerweile müssen riesige Server-Farmen betrieben werden um am Markt bestehen zu können und die Cloud-Anbieter sind im stetigen Wettrüsten. Die Krux an der Sache: Je mehr Rechenpower dem gesamten Bitcoin-Netzwerk zur Verfügung steht, desto höher die Schwierigkeit (Mining Difficulty) um neue Bitcoins zu schürfen.

Bei den meisten Anbietern wird die Rechenleistung auf einen gewissen Zeitraum z.B. 2 Jahre oder auch Lebenslänglich gekauft. Fließen mit 1 TH/s anfangs noch gute Erträge, so sind diese wahrscheinlich nach einem Jahr wertlos.

Bitcoin Mining Profit Rechner

Der Preisverfall von Rechenpower (Anbieter Genesis Mining):

20. Dezember 2015: 1 TH/s = 380 USD

20. Juli 2016: 1 TH/s = 170 USD

22. Januar 2017: 1 TH/s = 150 USD

Ob sich ein Cloud-Mining Vertrag lohnt ist im Voraus häufig sehr schwer zu beantworten. Es kommt auf viele Faktoren an, die häufig der Anbieter auch nicht vorhersagen kann. Folgende nichtdeterministische Faktoren spielen beispielsweise eine Rolle:

Je mehr Rechenleistung dem Bitcoin Mining zur Verfügung gestellt wird, desto schneller wächst die Difficulty, also desto mehr Leistung wird benötigt, um einen neuen Block zu finden.

Auch der Bitcoin-Kurs spielt eine Vielfältige Rolle: Je höher der Preis, desto größer der mögliche Gewinn. Das lockt wieder weiterer Investoren an, mehr in Mining-Equipment zu investieren.

Zudem spielt dieser auch bei der Betriebs-Profitabilitätsrechnung eine große Rolle. Denn die Betriebskosten bei den Mining-Anbietern werden in US-Dollar bezahlt. Somit kann auch bei steigender Komplexität, aber steigendem Bitcoin-US-Dollar-Kursverhältnis das schürfen weiterhin erträglich sein. Je länger die gekaufte Hardware profitabel schürfen kann, desto höher die Gewinnchance.

Praxis-Beispiel: 1,16 TH/s Genesis Mining Mining Power

Aufgrund des stark steigenden Bitcoin-Kurses gibt es aktuell stetige Rückflüsse: Alle drei Tage werden Bitcoins im Wert von ungefähr 3 USD auf die Coinbase Wallet ausgeschüttet. In den lezten Tagen nimmt jedoch die Mining Difficulty zu, so dass die Ausschüttung länger dauert – die letzte Ausschüttung hat bereit 5 Tage gedauert. Der Return on Invest ist aufgrund des steigenden Bitcoin Kurses gegeben, jedoch werden nun die Ausschüttungen immer geringer.

Darauf sollte bei der Auswahl des Cloud-Mining Anbieters unbedingt geachtet werden!

Vor der Auswahl des Cloud-Mining Anbieters sollte nicht nur das Preis-Leistungsverhältnis verglichen, sondern auch die Seriosität des Anbieters geprüft werden. Denn besonders hier gibt es viele schwarze Schafe. Besonders bei Angeboten, die eine sehr hohe Hashpower für wenig Geld versprechen sollte zwei Mal hingeschaut werden. Mit verlockenden Angeboten werden schnelle und besonders große Gewinne versprochen. Hebt sich ein Anbieter besonders hervor sollte man Misstrauisch werden. Denn alle Anbieter versuchen natürlich ein attraktives Mining-Angebot zu schnüren, aber Mining-Maschinen und der Betrieb dieser kostet Geld. Deswegen sollte immer mit einem gesunden Menschenverstand und einer Prise Skepsis die Wahl des richtigen Anbieters erfolgen.

Zudem versuchen seriöse Anbieter ihre Hardware zu präsentieren. Hier werden große Mining-Farmen betrieben und diese können auch präsentiert werden. Natürlich gibt es auch Betrüger, die Bilder kopieren oder fälschen, aber ein Blick hinter die Kulissen ist immer lohnenswert. Bei manchen Mining Farmen waren bereits offizielle Kamerateams, die die Existenz der Hardware beweisen:

Bei Genesis Mining war beispielsweise die ARD, die einen Beitrag in den Hallen von Genesis Mining gefilmt hatten (Ausstrahlung war Anfang Januar 2017).

Das Mining Schneeballsystem

Einigen Cloud-Mining Anbietern wird vorgeworfen keine eigene Mining-Hardware zu besitzen, sondern ein Schneeballsystem zu betreiben. Das bedeutet, dass zwar Bitcoins ausgeschüttet werden, aber nicht durch wirklich neu geschürfte Blocks, die von echten Mining-Maschinen errechnet wurden. Stattdessen werden die von den Neukunden gewonnen Einnahmen genommen um den alten Kunden Ausschüttungen zu garantieren. So suggeriert der Anbieter echte Münzen zu schürfen und das meist zu besonderen Konditionen. So werden immer mehr Neukunden gewonnen, die vorerst attraktive Auszahlungen den bestehenden Kunden garantieren können. Doch irgendwann bricht das ganze System zusammen und es werden weniger Neukunden akquiriert, als Auszahlungen geleistet werden können. Dann wird das System sehr schnell geschlossen und besonders diejenigen die gerade Kunde bei dem Anbieter wurden, haben das große Nachsehen – denn sie haben keine einzige Ausschüttung erhalten. Deswegen sollte immer darauf geachtet werden, dass es sich um einen seriösen Anbieter handelt.

Betrieb der Mining-Server „Fee“: Strom und Wartungsgebühren

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Auswahl des Cloud-Mining Anbieters sind die Betriebskosten, häufig „Fee“ genannt. Diese sind nicht direkt beim Abschluss des Vertrages ersichtlich, sondern stehen häufig im Kleingedruckten. Diese Kosten werden von den Cloud-Mining Anbietern für den Betrieb der Mining Hardware verlangt. Mit diesen Kosten werden meist die Betriebskosten der Hardware und die Stromkosten verrechnet.

„Wichtig dabei ist immer das Kleingedruckte zu lesen!“

Können die Gewinne nicht mehr die Betriebskosten decken, steht bei vielen Anbietern in den Klauseln, dass der Betrieb des Minings mit der gekauften Rechenleistung eingestellt wird. Wichtig ist also, dass der Break Even vorher erreicht wird.

Checkliste Cloud-Mining Anbieter:

Wie seriös ist ein Anbieter?

Wie ist das Preis-Leistungsverhältnis?

Gibt es im Internet bereits SCAM-Warnungen zu dem Anbieter?

Können echte Mining-Server vorgewiesen werden?

Was steht im Kleingedruckten?

Wie hoch sind die Betriebskosten der Mining-Maschinen?

Nach welcher Zeit ist der Break Even erreicht?

Cloud Mining-Vergleich: Welche Cloud-Mining Anbieter gibt es?

Aktuell tummeln sich sehr viele Cloud-Mining Anbieter auf dem Markt. Zwar ist Bitcoin noch die stärkste digitale Währung, aber besonders das Schürfen nach Altcoins lockt mit größeren Gewinnmöglichkeiten.

Der seriöse Cloud-Mining Anbieter: Genesis Mining

Genesis Mining präsentiert eigene Server-Farmen und sogar die ARD hat einen Beitrag in den Hallen von Genesis Mining gedreht. Genesis Mining kann somit eigene Server mit Rechenleistung vorweisen. Jedoch sind die Verträge von Genesis Mining nicht besonders attraktiv und auch das Kleingedruckte sollte ausführlich gelesen werden. Zum ausführlichen Erfahrungsbericht Genesis Mining.

Promo Code: Mit unserem Promo-Code gibt es sogar 3% Rabatt bei Genesis Mining:

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Bitcoin & Ethereum Mining mit Hashflare.io

Hashflare.io ist mittlerweile auch ein Urgestein der Cloud Mining Anbieter. Seit über drei Jahren bietet der Ableger eines Mining Equipment-Anbieters Cloud Mining Verträge an. Der Fokus liegt auf Bitcoin, Ethereum und Dash-Verträge. In unserem Langzeit-Test bietet Hashflare.io ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und extrem schnelle Auszahlung. Der komplette Testbericht über Hashflare.io kann hier nachgelesen werden.

Vorsicht: Attraktive Mining-Verträge bei Coinomia

Coinomia lockt mit deutlich besseren Konditionen als Genesis Mining. Doch hier sollte genau hier sollte man hellhörig werden und sich weiter informieren. Zwar gibt Coinomia an, dass es zwei Datenzentren in China und Indien gibt, die größtenteils mit Energie aus eigenen Solaranlagen betrieben werden, jedoch hegen wir Zweifel, dass es auch so ist. Die Seite sieht nach einem professionellen Schneeballsystem aus, die daraus ausgelegt ist möglichst viele Kunden zu generieren. Wir haben uns zu Testzwecken ein Konto bei Coinomia angelegt und werden unsere Erfahrungen hier teilen. Erfahrungsbericht Coinomia.

Altcoin-Mining (ZCash, Ethereum, Ethereum Classic) mit Tresorio

Tresorio ist ein kleiner französischer Cloud Mining Anbieter, der sich auf das Minen von Ethereum, Ethereum Classic oder ZCash spezialisiert hat. Tresorio bietet keine integrierte Wallet, das heißt die geschürften Coins werden zwei Mal die Woche direkt einer hinterlegten Wallet gutgeschrieben. Mit einer offenen Art wirbt das Unternehmen für ihre Transparenz – sollte man einen Urlaub in Metz verbringen, ist man herzlich auf einen Kaffee eingeladen.

Deshalb sind Litecoins eine sinnvolle Alternative zu Bitcoins

Vor über fünf Jahren wussten nur Computerfreaks um Bitcoins Bescheid. Heute sind sie längst in aller Munde und besonders für Investoren interessant. Was als Projekt eines Hackers begann, droht nun die Weltordnung durcheinander zu bringen. In letzter Zeit macht immer häufiger eine Alternative der Bitcoins auf sich aufmerksam, darunter: Die Litecoins.

In diesem Artikel erfährst du:

1. Was Litecoins sind

2. Welches Potential sie haben

3. Bei welchem vertrauensvollen Broker du sie traden, kaufen oder verkaufen kannst

Was genau sind Litecoins?

Im Grunde sind Litecoins das Selbe wie Bitcoins. Eine virtuelle Kryptowährung, welche dezentral gesteuert wird. Genau wie Bitcoins kann man sie „minen“, also durch das zur Verfügung stellen von Rechenleistung erschaffen. Ihre Anzahl ist auf etwa 84 Millionen begrenzt, was bei zunehmender Nachfrage eine Deflation auslöst, genau wie bei Bitcoins.

Da Bitcoins aktuell sehr beliebt sind und der Preis in den Himmel schießt, haben sich immer mehr große Unternehmen auf das „Minen“ spezialisiert. Sie investieren viel Geld in Rechensysteme und produzieren Bitcoins am laufenden Band. Diese werden ihnen zu gigantischen Preisen aus der Hand gerissen.

Diese Entwicklung gefährdet die Intention der Bitcoins drastisch. Wenn eine Person oder ein Unternehmen einen großen Anteil der Bitcoins hält, besteht die Gefahr der Zentralisierung. Außerdem kann nun ein großer Einfluss auf den Kurs ausgeübt werden.

Litecoins wurden erschaffen, um dem Einhalt zu gebieten. Auf Grund der technischen Beschaffenheit dieser Kryptowährung, ist es wesentlich kostspieliger Computer herzustellen, die ausschließlich auf das „Minen“ von Litecoins ausgelegt sind. Somit wird gewährleistet, dass der Herstellungsprozess weiterhin von möglichst vielen Individuen betrieben wird und nicht von einigen wenigen.

Welches Potential steckt in Litcoins?

Wer in eine Kryptowährung investiert, geht ein hohes Risiko ein. Die damit verbundenen Chancen sind jedoch gigantisch. Wer vor einigen Jahren Bitcoins gekauft hat, konnte auf sein Investment eine Rendite von 80.000% verbuchen. Dies geschah beispielsweise einem Norweger, der für 150 Kronen Bitcoins kaufte. Anschließend vergaß er seinen Einkauf. Als er einen Zeitungsartikel über Bitcoins las, stellte er fest, dass er zum Millionär geworden war. Kannst du dir seine Freude ausmalen?

Die Entwicklung des Litecoin steckt im Vergleich dazu noch in den Kinderschuhen. Ist dies ein Garant dafür, dass ihr Preis ebenfalls derartig in die Höhe schießen wird? Selbstverständlich nicht.

Bei einem Litecoins Kurs von 15,50€ (Januar 2014) kann das Litecoins kaufen dennoch sehr erfolgversprechend sein. ( Update 11/2017 : Tja, mitlerweile ist der LTC, also der Litecoin mal eben auf 75 Euro gestiegen, herzlichen Glückwunsch an alle HODL’er)

Litecoins kaufen tun aktuell risikobewusste Anleger, die sich der Chancen und Risiken bewusst sind und diejenigen, die für eine dezentrale Weltwährung sind und sich gegen die Kontrolle der Banken wehren wollen. Kritiker befürchten, dass hauptsächlich Schwarzgelder in Kryptowährungen umgewandelt werden, während Befürworter hoffen, dass sie in Zukunft alle Währungen ersetzen werden.

Wie sich Litecoins und Bitcoins entwickeln werden, steht in den Sternen, doch wer jetzt Litecoins kaufen will, hat die Chance durch sie reich zu werden.

Diese Broker bieten den Handel mit Litecoins an

Da die Währung noch im Kommen sind, gibt es nur wenige Anbieter, bei denen Litcoins kaufen und verkaufen kann.

Wer jetzt bei Plus 500 ein Konto eröffnet, erhält ein bedingungsloses Handelsguthaben von 25€, kann sich also Litecoins im Wert von 25€ kostenfrei sichern. Darüber hinaus gibt es attraktive Boni auf die Ersteinzahlung.

Ab Montag den 27.01.2014 führte auch AvaTrade Litecoins ins Sortiment ein. Hier winkt aktuell ein Willkommensbonus von bis zu 14.000$. Auch bei eToro lässt sich per CFD auf Litecoin traden.

Wir denken, dass eine kleine Investition in Litecoins durchaus sinnvoll ist und ich persönlich habe auch einen kleinen Teil meines Kapitals in Bitcoins und Litecoins gesteckt, ansonsten noch in IOTA, Monero, Dimcoin, Ethereum und weitere. Sei dir jedoch bewusst, dass dies sehr riskant ist und im schlimmsten Fall dein investiertes Geld verloren werden kann!

Ein Weg, Litecoins direkt zu kaufen:

Verfügst du über eine Kreditkarte? Dann können wir dir Coinbase empfehlen. Soweit wir es wissen, bekommt man dort den günstigsten Umtauschkurs wenn man Litecoins aus seinem Wallet verkaufen oder kaufen möchte. Hier geht es zur Webseite von Coinbase.

Frage der Woche: Bitcoins kaufen - Macht das noch Sinn?

Bitcoins erleben derzeit ein besonderes Hoch und der Hype um die digitale Währung ist riesig. Während die virtuellen Geldeinheiten zu Jahresbeginn noch unter 1.000 Euro wert waren, liegt der Kurs für einen einzigen Bitcoin inzwischen bei rund 2.210 Euro oder mehr als 2.470 Dollar. Innerhalb des letzten Monats hat der Wert der Bitcoins allein um rund 1.000 Dollar zugelegt.

Mittlerweile hat Japan das digitale Geld als offizielles Zahlungsmittel anerkannt und die US-Börsenaufsicht steht offenbar kurz davor, einen Bitcoin-basierten Indexfonds einzuführen. Beides dürfte einen Anteil daran haben, dass der Bitcoin-Kurs derzeit praktisch durch die Decke geht. Doch trotz der aktuell positiven Entwicklung lauern bei Bitcoins auch Gefahren für Anleger.

Update 10. August 2018: Auch nach der Spaltung in Bitcoins und Bitcoins Cash ist der Kurs auf Rekordniveau. Interessierte sollten sich davon jedoch nicht blenden lassen. Die Kryptowährung ist starken Kursschwankungen unterworfen und generell für Hacker-Angriffe anfällig. Wem eine gewisse Sicherheit bei der Anlage seines Geld wichtig ist, sollte besser Aktienfonds ins Auge fassen. Welche Renditen dabei möglich sind, zeigt der Kapitalanlage Vergleichsrechner.

Was sind eigentlich Bitcoins?

Einfach formuliert handelt es sich bei Bitcoins um virtuelles Geld. Die ersten Bitcoins entstanden bereits Anfang 2009. Damals wurden sie als Reaktion auf die weltweite Finanzkrise eingeführt. Die Grundidee der digitalen Währung besteht darin, ein Zahlungsmittel zu finden, dass unabhängig von Banken und Regierungen ist. Anders als bei Euro oder Dollar ist der Wert von Bitcoins nicht an andere Währungen und deren Kursentwicklung geknüpft, sondern richtet sich lediglich nach Angebot und Nachfrage. Dabei ist die Zahl der verfügbaren Bitcoins durch eine mathematische Formel begrenzt. Das bedeutet, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt keine neuen Bitcoins mehr generiert werden können, was die Nachfrage zusätzlich in die Höhe treiben dürfte.

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Wie können Nutzer Bitcoins kaufen?

Interessierte können Bitcoins entweder kaufen, indem sie diese online über spezielle Börsen gegen reales Geld tauschen, oder am eigenen Rechner selbst erschaffen beziehungsweise „schürfen“. Bitcoins werden über das Lösen hochkomplexer mathematischer Gleichungen erzeugt. Dafür benötigen Nutzer allerdings einen besonders leistungsstarken Computer. Die erstellten oder erworbenen Bitcoins stehen anschließend in einer Datenbank zur Verfügung, zu der Kunden über einen individuellen Sicherheitscode Zugang haben.

Um Bitcoins nutzen zu können, müssen sich Kunden eine bestimmte Software herunterladen, mit der das virtuelle Geld in eine digitale Geldbörse fließt. Hieraus können Produkte in verschiedenen Online-Shops letztlich virtuell bezahlt werden. Im „realen“ Handel vor Ort akzeptieren bisher nur wenige Geschäfte die digitale Währung.

Welche Risiken haben Bitcoins?

Ähnlich wie reales Geld können auch Bitcoins gestohlen werden, denn die entsprechenden Datenbanken lassen sich aufgrund von Sicherheitslücken hacken. Einer der Hauptkritikpunkte an der Internet-Währung ist außerdem, dass diese häufig für kriminelle Aktivitäten genutzt wird. So sind die Zahlungswege bei Bitcoins kaum nachvollziehbar. Für viele Kriminelle Grund genug, um Bitcoins im sogenannten Darknet zum Erwerb von illegalen Waren wie Waffen oder Drogen zu nutzen.

Finanzexperten warnen zudem vor starken Schwankungen beim Bitcoin-Kurs. So lag dieser zu Beginn des Jahres noch bei unter 800 Euro und ist nun in die Höhe geschnellt. Genauso rasant kann er jedoch auch wieder abstürzen, betont beispielsweise das Marktforschungsinstitut Sentix. Die Bundesbank bezeichnet den Handel mit Bitcoins als reines Spekulationsgeschäft, bei dem äußerste Vorsicht geboten ist. Denn eine Sicherheit haben Anleger beim Kauf von Bitcoins eher nicht. Sie sollten daher nicht allein auf den aktuell hohen Kurs vertrauen, sondern sich ihre Investition genau überlegen. Anleger, denen Bitcoins zu unsicher sind oder die nicht allein auf das schnelle Geld aus sind, sollten sich nach einer Geldanlage umsehen, die auch langfristig Erfolg verspricht und etwas mehr Sicherheit bietet.

US Search Mobile Web

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I created a yahoo/email account long ago but I lost access to it; can y'all delete all my yahoo/yahoo account except for my newest YaAccount

I want all my lost access yahoo account 'delete'; Requesting supporter for these old account deletion; 'except' my Newest yahoo account this Account don't delete! Because I don't want it interfering my online 'gamble' /games/business/data/ Activity , because the computer/security program might 'scure' my Information and detect theres other account; then secure online activities/ business securing from my suspicion because of my other account existing will make the security program be 'Suspicious' until I'm 'secure'; and if I'm gambling online 'Depositing' then I need those account 'delete' because the insecurity 'Suspicioun' will program the casino game 'Programs' securities' to be 'secure' then it'll be 'unfair' gaming and I'll lose because of the insecurity can be a 'Excuse'. Hope y'all understand my explanation!

I want all my lost access yahoo account 'delete'; Requesting supporter for these old account deletion; 'except' my Newest yahoo account this Account don't delete! Because I don't want it interfering my online 'gamble' /games/business/data/ Activity , because the computer/security program might 'scure' my Information and detect theres other account; then secure online activities/ business securing from my suspicion because of my other account existing will make the security program be 'Suspicious' until I'm 'secure'; and if I'm gambling online 'Depositing' then I need those account 'delete' because the insecurity 'Suspicioun' will program the casino game 'Programs' securities' to be… more

chithidio@Yahoo.com

i dont know what happened but i can not search anything.

Golf handicap tracker, why can't I get to it?

Why do I get redirected on pc and mobile device?

Rahyaftco@yahoo.com

RYAN RAHSAD BELL literally means

Question on a link

In the search for Anaïs Nin, one of the first few links shows a picture of a man. Why? Since Nin is a woman, I can’t figure out why. Can you show some reason for this? Who is he? If you click on the picture a group of pictures of Nin and no mention of that man. Is it an error?

Repair the Yahoo Search App.

Yahoo Search App from the Google Play Store on my Samsung Galaxy S8+ phone stopped working on May 18, 2018.

I went to the Yahoo Troubleshooting page but the article that said to do a certain 8 steps to fix the problem with Yahoo Services not working and how to fix the problem. Of course they didn't work.

I contacted Samsung thru their Samsung Tutor app on my phone. I gave their Technican access to my phone to see if there was a problem with my phone that stopped the Yahoo Search App from working. He went to Yahoo and I signed in so he could try to fix the Yahoo Search App not working. He also used another phone, installed the app from the Google Play Store to see if the app would do any kind of search thru the app. The Yahoo Search App just wasn't working.

I also had At&t try to help me because I have UVERSE for my internet service. My internet was working perfectly. Their Technical Support team member checked the Yahoo Search App and it wouldn't work for him either.

We can go to www.yahoo.com and search for any topic or website. It's just the Yahoo Search App that won't allow anyone to do web searches at all.

I let Google know that the Yahoo Search App installed from their Google Play Store had completely stopped working on May 18, 2018.

I told them that Yahoo has made sure that their Yahoo members can't contact them about anything.

I noticed that right after I accepted the agreement that said Oath had joined with Verizon I started having the problem with the Yahoo Search App.
No matter what I search for or website thru the Yahoo Search App it says the following after I searched for
www.att.com.

WEBPAGE NOT AVAILABLE
This webpage at gttp://r.search.yahoo.com/_ylt=A0geJGq8BbkrgALEMMITE5jylu=X3oDMTEzcTjdWsyBGNvbG8DYmyxBHBvcwMxBHZ0aWQDTkFQUEMwxzEEc2VjA3NylRo=10/Ru=https%3a%2f%2fwww.att.att.com%2f/Rk=2/Es=plkGNRAB61_XKqFjTEN7J8cXA-
could not be loaded because:
net::ERR_CLEARTEXT_NOT_PERMITTED

I tried to search for things like www.homedepot.com. The same thing happened. It would say WEBPAGE NOT AVAILABLE. The only thing that changed were all the upper and lower case letters, numbers and symbols.
Then it would again say
could not be loaded because:
net::ERR_CLEARTEXT_NOT_PERMITTED

This is the same thing that happened when Samsung and At&t tried to do any kind of searches thru the Yahoo Search App.

Yahoo needs to fix the problem with their app.

Yahoo Search App from the Google Play Store on my Samsung Galaxy S8+ phone stopped working on May 18, 2018.

I went to the Yahoo Troubleshooting page but the article that said to do a certain 8 steps to fix the problem with Yahoo Services not working and how to fix the problem. Of course they didn't work.

I contacted Samsung thru their Samsung Tutor app on my phone. I gave their Technican access to my phone to see if there was a problem with my phone that stopped the Yahoo Search App from working. He went to Yahoo and… more

Ist Bitcoin-Mining noch profitabel in Deutschland?

Eigentlich sollte das Bitcoin-Mining eine geradezu demokratische Erfindung sein: Jeder, der einen Computer sein eigen nennt, darf mitmachen, um neue Einheiten der virtuellen Währung zu generieren. Der Erfindungsreichtum der Miner hat dieser Idee jedoch einen Strich durch die Rechnung gezogen. Erst begannen sie, ihre Grafikkarten zu Rigs zu verbinden, dann kamen die Asics. Mining lohnt sich mittlerweile nur noch für Profis mit günstigem Strom. Hobbyminer sind hingegen längst in Altcoin oder die Cloud abgewandert.

Im Prinzip könnte jeder seinen Rechner anwerfen und 24 Stunden an sieben Tagen die Woche sogenannte “SHA-256-Hashes” berechnen. Das sind kryptographische Operationen, die Satoshi Nakamoto mehr oder weniger als Platzhalter ins Bitcoin-Mining integriert hat. Die errechneten Hashes haben einzig und allein die Bedeutung, dass sie beweisen, wie viel “Arbeit” sich die beteiligten Miner gemacht haben. Sobald das bewiesen ist, “findet” der Minern einen Block und bekommt einige Bitcoins zur Belohnung.

Seitdem die Bitcoins aber immer mehr wert geworden sind, haben die Miner aufgerüstet. Zuerst haben sie sich zu Pools zusammengeschlossen, um die Rechenleistung effizienter zu bündeln. Dann kam, igendwann im Jahr 2011, das GPU-Mining (Grafikkarten-Mining) auf, und Leute begannen, mehrere Grafikkarten zusammenzuschrauben und mit riesigen Lüftern zu kühlen, wodurch einfache Grafikkarten und Hauptprozessoren nach und nach zurückblieben. Dann, ab Mitte 2013, ist die Asic-Ära angebrochen. Asics sind spezielle Chips, die nur eines können, aber das unschlagbar gut und effizient. Im Falle der Bitcoin-Asics eben SHA-256 hashen. Ansonsten sind sie wertlos. Rund um die Asics ist eine blühende Industrie entstanden, die die Chips auf immer kleinere Nanometer-Maße drückt. Dadurch können die Miner bei sinkendem Energieverbrauch schneller minen.

Die endgültige Messlatte des Minings ist die sogenannte “Hashrate.” Die Hash-Rate meint die Gesamtzahl aller Hashing-Operationen, mit denen die Miner um die Blöcke und damit die neuen Bitcoins konkurrieren. Der folgende Chart zeigt den Verlauf der Hashrate von September 2013 bis September 2014 – dem Jahr, in dem sich die Asics endgültig durchgesetzt haben:

Das sind zum Stand September 2014 185 Milliionen Gigahashes oder 185.000.000.000.000.000 Hash-Berechnungen je Sekunde oder auch 185 Petahashes. Wenn man alle Supercomputerzentren der Welt zusammennehmen würde, wäre man noch immer weit von diesem Wert entfernt. Die Konkurrenz um die Blöcke ist extrem hart geworden, die Hashrate wächst deutlich exponenziell.

Auch 2015 setzt sich dieses extreme Wachstum weiter. Während 185 Petahases 2014 noch als steiler Höhepunkt gegelten haben, hat die weitere Entwicklung dieses Hoch längst zu einem kleinen Zwischenschritt reduziert. Obwohl der Preis während der vergangenen 16 Monate gefallen ist, hat sich die Hashrate fast verdreifacht.

Dieser Trend besteht auch 2017 fort. Die Hashrate der kumulierten Hashrate des Netzwerkes, also die Summer aller ausgeführten Mining-Operationen, beträgt mittlerweile mehr als 3,5 Millionen Terahash. Das ist eine Zahl, die jedes Vorstellungsvermögen sprengt. Mit einem Miner, der irgendwann 2015 hergestellt wurde, hat man kaum eine Aussicht mehr, überhaupt nur die Stromkosten einzuspielen. Selbst wenn man extrem günstig Energie bekommt.

Drei Variablen entscheiden darüber, ob das Mining profitabel ist:

  • Die Anschaffungskosten der Hardware.
  • Die Stromkosten je Hash.
  • Die Entwicklung der Hashrate des gesamten Netzwerkes.

All diese Punkte sollte man gut berechnen, bevor man loslegt. Mit Hauptprozessoren oder Grafikkarten zu minen kostet erwiesenermaßen mittlerweile mehr Strom als es an Bitcoins einbringt. Man muss also schon in den sauren Apfel beißen und in einen Asic-Miner investieren. Dann sollte man natürlich kalkulieren: Wieviel Prozent des Netzwerkes stelle ich mit meiner Leistung? Wie hoch ist der Stromverbrauch, wie hoch der tägliche Ertrag? Wie viel Zoll ist für die Einfuhr der Miner aus China zu bezahlen? Wie lange muss er laufen, damit ich im Plus bin? Zu welchem Preis kann ich ihn wieder verkaufen?

Es gibt verschiedene Seiten, die berechnen, ob und wie lange ein Miner profitabel ist. Bei diesen muss man die Hashleistung, den Preis, den Stromverbrauch und den Strompreis eingeben. Der Kalkulator geht dann davon aus, dass die Hashrate weiterhin so ansteigt wie bisher. Wirklich genau wird eine solche Rechnung niemals sein, aber sie zeigt einem schon mal, wie die groben Aussichten sind.

“Über ein Hobby ist das Minen längst hinausgeschossen”

Mir fiel neulich [Anmerkung der Redaktion: Irgendwann 2015] auf, dass immer mehr deutsche Miner ihre Asics über Ebay verkaufen. Daher habe ich gefragt, weshalb und ob sich das Minen noch lohnt.

Azu393, ein noch aktiver Miner, hat mir daraufhin erklärt, dass der Verkauf der Hardware für die Profitabilitätsrechnung immer wichtiger wird. “Man muss das einberechnen: Was bekomme ich am Schluss für die alte Hardware, und zu welchem Zeitpunkt sollte ich diese verkaufen? Ich sehe das als einen sogenannten sweet point an – zu früh ist schlecht, und zu spät ist schlecht. Um ihn zu treffen, braucht man Erfahrung.”

Azu hat damals im relativ großen Stil gemined und gut 5 Terahash, was, wenn ich richtig rechne, damals etwa 0,0027 Prozent der gesamten Netzwerkleistung ausmachte. Heute wären es etwa 0,0001 Prozent. Azu hat damals mehr Bitcoins produziert, als er Strom verbraucht, und seine Miner zu diesem Zeitpunkt auch schon abbezahlt. Mining bedeutete für ihn eine nette Einkommensquellen. “Allerdings geht das kaum, wenn man 30 cent je Kilowatt bezahlt. Ich habe einen günstigen Tarif und bekomme wegen des hohen Verbrauchs auch einen Nachlass.”

Ein Hobby ist das Mining allerdings nicht mehr. Darüber sei es längst hinausgeschossen, meint Azu393: “Wir haben auf dem Spitzboden bei uns mit dem Mining angefangen. Aber das ging nicht lange gut, da der Lärm und die Vibrationen dazu geführt haben, dass es leider in der Familie zu Schlafmangel kam. Also raus damit, wir haben außerhalb des Hauses eine ehemalige “Werkstatt” zum Serverraum umgebaut, was eine Menge Arbeit war: Kabel, die Stromanlage, und natürlich Sicherheitsmaßnehmen, etwa Türen mit Querbolzen aus Stahl oder Webcams, da in den Räumen ganz schöne Werte stehen.”

Die Miner fressen Strom, laufen heiß und müssen gekühlt werden – was ziemlich laut ist. “Ich habe einen kleinen Orkan im Serverraum. Auf maximaler Leistung puste ich etwa 4.800 m² je Stunde durch den Raum, was anfangs ziemlich laut war, so 45-60 Dezibel.” Nach einer Dämmmaßnahme ist es jedoch stiller geworden, was auch die Nachbarn wieder friedlicher gestimmt hat.

Mittlerweile hat allerdings auch Azu das Mining an den Nagel gehängt. Dazu wurde die weltweite Konkurrenz um die Blöcke einfach irgendwann zu groß.

“Wir haben ein Wettrüsten der Asics. Da mach’ ich nicht länger mit”

Für andere deutsche Miner hat sich das Hobby-Mining schon längst erledigt. Blubblibla aus dem Forum etwa hat mittlerweile seine Miner verkauft. “Es hat Spaß gemacht und war ein schönes Hobby, aber ich ziehe langsam einen Schlussstrich.”

Ein Grund sind die Strompreise. Deutschland hat einige der höchsten Strompreise der Welt, was sich als klaren Wettbewerbsnachteil erweist. “Solange man kein eigenes Kraftwerk – eine Solaranlage oder eine Strommühle – hat, ist es sehr hart. Ein zweiter Grund ist die Hash-Rate, “die wird viel zu gut gefüttert und dadurch immer fetter. Die Hashrate steigt so schnell, dass der Betrieb von Mining-Hardware im Prinzip nach 2 bis 3 Monaten nicht mehr rentabel ist, da die Anzahl der geschürften Coins dann deutlich unter den Stromkosten liegt.” Es gibt eben mittlerweile ein Wettrüsten der Asics, bei dem sich Blubblibla nicht länger beteiligen will.

“Meiner Ansicht nach ist das alles nicht mehr im Sinne des Erfinders. Damals TM war das eher so wie die @home-Projekte. Nach Ausserirdischen oder Krebsheilmittel suchen, und jeder trägt halt seinen kleinen Teil bei. Aber kaum gehts nicht mehr “nur” um das Allgemeinwohl oder um einen Platz in der Highscoreliste, sondern um richtig viel Geld, dann rasten alle aus. Erst FPGA, dann ASICS, das hätte für Seti@Home wohl keiner gemacht.” Der Preis für einen Bitcoin hält mit den gestiegenen Kosten fürs Mining nicht genügend mit. “Und auch wenn die Leistung der ASICs immer weiter steigt und diese auch immer weniger Strom pro GH/s verbrauchen, haben wir hier doch nichts weiter als ein Wettrüsten. Da mach ich nicht mehr mit.”

Tatsächlich hat Blubblibla recht behalten. Die Bedingungen für deutsche Miner sind nicht besser, sondern noch deutlich schlechter geworden.

Coins kaufen anstatt zu minen oder Anteile an Mining-Farmen

Wer nun nicht gerade ein Kraftwerk sein eigen nennt und eine eigene Miner-Farm professionell hochziehen will, wird kaum profitabel minen. Die bessere Alternative ist es in diesem Fall, sich die Bitcoins direkt zu kaufen, etwa bei Bitcoin.de um auf einen Kursgewinn zu setzen, oder Anteile der richtig großen Mining-Farmen zu erwerben. Diese stehen in Ländern mit günstigerem Strom – etwa auf Island – und arbeiten einfach profitabler.

Wer dennoch seinen Rechner für sich arbeiten lässt, tut besser daran, sich mit Altcoins zu versuchen. Das ist zwar immer ein großes Stück Spekulation, kann aber noch deutlich eher profitabel sein als das Bitcoin-Mining. Das allerdings ist ein ganz anderes Thema …

Update Oktober 2014: Azu393 steigt aus dem Mining aus

Nur ein wenig nach der Veröffentlichung dieses Artikels hat Azu393 einen Schlussstrich gezogen und seine Mining-Farm geschlossen. Seine Motivation schildert er in diesem Artikel.

Update März 2016: Kann sich Mining doch noch lohnen?

Die Hashrate ist seit dem ersten Verfassen des Artikels munter weiter nach oben geschnellt. Eigentlich war ich der Ansicht, dass sich Mining am Standort Deutschland endgültig nicht mehr lohnt. Ein Leser hat in einer E-Mail jedoch etwas anderes berichtet. Ihm zufolge hat ein im Juli 2014 in Betrieb genommener S2 Miner die erwartete Kurve der Einnahmen im April 2015 durchbrochen. “Der Antminer hat sich mittlerweile rentiert; Ich habe allerdings auch sehr günstige Voraussetzungen stromseitig. Zum normalen Netzpreis eines Energieversorgers in Deutschland wäre das Gerät absolut unrentabel.” Es ist also doch noch möglich – wenn die Bedingungen stimmen.

Update Juni 2017: Warum im Sommer 2017 Deutschland wieder begonnen hat, zu minen

Nachdem im Frühjahr 2017 eine allgemeine Rally angesetzt hat, die die Preise sämtlicher Kryptowährungen in die Höhe getrieben hat, wurde das Mining mit der Grafikkarte selbst zu bundesdeutschen Strompreisen wieder profitabel. Mehr Infos über diese unerwartete Rückkehr des Minings.

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