Original Bitcoin client/API calls list
Bitcoin API call list (as of version 0.8.0)
Note: up-to-date API reference can be found here.
Common operations
Listing my bitcoin addresses
Listing the bitcoin addresses in your wallet is easily done via listreceivedbyaddress. It normally lists only addresses which already have received transactions, however you can list all the addresses by setting the first argument to 0, and the second one to true.
Accounts are used to organize addresses.
Required arguments are denoted inside Optional arguments are inside [ and ].
Ethereum macht Bitcoin ernstzunehmende Konkurrenz

von Timo Emden
(DailyFX.de) – Ethereum rückt in das Rampenlicht zahlreicher Investoren. Somit bleibt die Währung weiterhin Konkurrent Nummer Eins in Bezug auf den Bitcoin. Mit schnellen Transaktionsraten und Ausfallzeiten, welche völlig unbedeutend sind, macht die Währung Ether der digitalen Münze ernsthafte Konkurrenz.
Erfahren Sie weitere Neuigkeiten sowie Analysen aus der Kryptwowelt im kostenlosen Webinar "Bitcoin Weekly" - jeden Mittwoch ab 17:30 Uhr
Das Vertrauen in die Bitcoin-Technologie ist so groß wie nie zuvor. Ethereum kann nicht nur binnen eines Tages die Schallmauer von 300 US- Dollar hinter sich lassen, sondern blickt zur aktuellen Stunde sogar auf ein Niveau von 350 US- Dollar. Ein förmliches Überspringen der psychologisch wichtigen Marke von 300 US- Dollar ließ sich gestern im Chart erkennen. Die Gespräche zwischen Putin und Buterin scheinen ihre Wirkung voll zu entfalten. Während der Bitcoin mehr oder weniger ins Stocken gerät, werfen Anleger nun ein Auge auf Ethereum.
Altcoins streben auf
Auch zahlreiche Altcoins erleben ihren zweiten Sommer. Die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen beträgt nun rund 110 Milliarden US- Dollar – Tendenz steigend!
Charttechnische Unterstützung bietet sich nun bei 300 US- Dollar an. Trotz des rasanten Aufstieges vom vergangenen Tag, sollte für meine Begriffe Ruhe bewahrt werden. Dass Ether das derzeitige Tempo halten kann, ist m.E. äußerst unwahrscheinlich. Dennoch dürften getrost übergeordnet Marken von 350- und 400 US- Dollar angepeilt werden.

Analyse geschrieben von Timo Emden, Marktanalyst von DailyFX.de

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.
Ethereum macht Bitcoin ernstzunehmende Konkurrenz

von Timo Emden
(DailyFX.de) – Ethereum rückt in das Rampenlicht zahlreicher Investoren. Somit bleibt die Währung weiterhin Konkurrent Nummer Eins in Bezug auf den Bitcoin. Mit schnellen Transaktionsraten und Ausfallzeiten, welche völlig unbedeutend sind, macht die Währung Ether der digitalen Münze ernsthafte Konkurrenz.
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Das Vertrauen in die Bitcoin-Technologie ist so groß wie nie zuvor. Ethereum kann nicht nur binnen eines Tages die Schallmauer von 300 US- Dollar hinter sich lassen, sondern blickt zur aktuellen Stunde sogar auf ein Niveau von 350 US- Dollar. Ein förmliches Überspringen der psychologisch wichtigen Marke von 300 US- Dollar ließ sich gestern im Chart erkennen. Die Gespräche zwischen Putin und Buterin scheinen ihre Wirkung voll zu entfalten. Während der Bitcoin mehr oder weniger ins Stocken gerät, werfen Anleger nun ein Auge auf Ethereum.
Altcoins streben auf
Auch zahlreiche Altcoins erleben ihren zweiten Sommer. Die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen beträgt nun rund 110 Milliarden US- Dollar – Tendenz steigend!
Charttechnische Unterstützung bietet sich nun bei 300 US- Dollar an. Trotz des rasanten Aufstieges vom vergangenen Tag, sollte für meine Begriffe Ruhe bewahrt werden. Dass Ether das derzeitige Tempo halten kann, ist m.E. äußerst unwahrscheinlich. Dennoch dürften getrost übergeordnet Marken von 350- und 400 US- Dollar angepeilt werden.

Analyse geschrieben von Timo Emden, Marktanalyst von DailyFX.de

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.
4NEW sichert Finanzierung für Dienste, um Bitcoin Konkurrenz zu machen
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Dec 05, 2017, 11:14 ET
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LONDON , December 5, 2017 /PRNewswire/ --
4NEW, das Unternehmen, das Anlagen zur Energiegewinnung aus Abfall betreibt, gab heute eine Reihe von bahnbrechenden Entwicklungen bekannt. 4NEW konnte sich erfolgreich 30,5 Millionen USD von institutionellen Investoren beschaffen. Damit ist 4NEW in der Lage, seine Soft-Cap-Anforderungen zu erfüllen, wodurch der Bau und die Verwirklichung seiner gesamten ersten Anlage ermöglicht wird. Die Verwirklichung der Anlage ermöglicht eine weitläufige Einführung seiner Coins, da Kunden ihre Versorgungsrechnungen mit den 4NEW-Diensten bezahlen können. Zudem hat 4NEW auch eine Reihe von Aufträgen erhalten, um einen Betatest seines terminierten Blockchain-Zahlungssystemkonzepts von einer Reihe von Unternehmen aus mehreren und verschiedenen Sektoren durchzuführen. "Unsere Business-to-Business-Strategie zeigt großartige Ergebnisse. Wir erwarten eine umfassende Kundenakzeptanz durch Benutzer dieser Unternehmen im Jahr 2018", erklärte Sandeep Golechha .
4NEWs Initial Coin Offering (FRNC) für seinen Utility Token steht derzeit der Allgemeinheit zur Verfügung und endet am 15. Dezember 2017. Auch wenn dieser Coin den Investoren derzeit keine Beteiligung an den Unternehmensgewinnen bereitstellt, da es streng genommen ein Utility Token ist, der Verkäufe für zukünftige Waren und Dienstleistungen von 4NEW darstellt, bietet er seinen Inhabern die Möglichkeit, zahlreiche Dienstleistungen zu nutzen wie einen weltweiten Geldüberweisungsdienst, Versicherungsleistungen, telemedizinische Dienste, Dienste von Online-Apotheken und die Möglichkeit zur Bezahlung von Abfallgebühren und Stromrechnungen ab 2018.
Das Management von 4NEW freut sich auf seine Notierungen an führenden Börsen wie Bittrex, Poloniex und Cryptopia in den kommenden Wochen .
Anfang dieses Monats hat 4NEW die Produktion seiner ersten Müllverwertungsanlage für überwältigende 24,83 Millionen USD bestellt, wobei die Lieferung und anschließende Installation des Equipments innerhalb von 6 bis 8 Monaten zwischen Mai und Juli 2018 erfolgen soll.
Die erste 4NEW-Anlage wird eine tägliche Abfallverarbeitungskapazität von 72 Tonnen RDF-, SRF-, TDF-Brennstoffen, aus Altreifen, Kunststoffen, medizinischen Abfällen, Teppichen, Textilien, Holzabfällen, Ölabfällen, Chemieabfällen, Lebensmittelverpackungen, tierischen Nebenprodukten und sonstigen gefährlichen und ungefährlichen Abfällen, aufweisen.
Die Anlage wird pro Tag 120 Megawatt Strom erzeugen, was einer Jahresleistung von insgesamt 43.800 Megawatt Strom entspricht. Im Rahmen des Deals wird 4NEW auch für einen entsprechenden Versicherungsschutz sorgen, um seinen Umsatz vor Geräteausfall oder unvorhergesehener höherer Gewalt zu schützen.
Die erste Anlage wird bei der derzeitigen Kapazität für Umsätze von schätzungsweise 5 Millionen USD sorgen. 4NEW kann seine Anlage jedoch bei zusätzlichen Finanzmitteln um zusätzliche Abfallverarbeitungsprozesse erweitern, womit die Leistung um das Vierfache pro Standort erhöht wird. 4NEW verfügt auch über zusätzliche Optionen mit Kreditgebern, um die Fremdfinanzierung zu erkunden, um gezielte Akquisitionen in den nächsten 6 bis 9 Monaten abzuschließen.
Die Anlagenausrüstung wurde über Eco-Green Power Limited bestellt, eine Anlagenproduktionsunternehmen mit Sitz im Vereinigten Königreich. Eco-Green verfügt derzeit über drei Standorte, an denen das Unternehmen eigene Anlagen betreibt. Hierzu gehören zwei Standorte in Finnland und einer in Dänemark.
Letzten Monat hat 4NEW erfolgreich eine Finanzierungsrunde in Höhe von 25 Millionen Dollar von seinem ersten Investor, Mirach Capital Group, gesichert, ein Kapitalbeteiligungsfonds mit Sitz in den USA .
4NEW wird die Abfall- und Energieversorgungsbranche revolutionieren und standardisieren, indem Dienstleistungen als ein Großhändler im Versorgungssektor angeboten werden, die vollständig in ein dezentralisiertes, verteiltes Ledger integriert sind, womit es allen Akteuren in der Branche ermöglicht wird, mit Abfall- und Energietransaktionen mithilfe von 4NEW Coins für Bezahlungen im 4NEW-Ökosystem zu handeln.
Die 4NEW-Coins sind Utility Tokens mit eingebauten Smart-Contract-Kapazitäten. Sie ermöglichen eine verbindliche Beziehung zwischen zwei Transaktionsparteien und bieten einen Wert für jede Transaktion. Das Ledger des 4NEW-Ökosystems stellt ein unveränderbares und prüfbares Journal aller Transaktionen von Kauf und Verkauf von Abfall und Energie dar. Jede Transaktion ist für alle Parteien transparent, da sie alle Ledger-Einträge und Abstimmungskosten einsehen können, womit Streitpunkte und Einnahmenverluste in einem großen Maße kontrolliert werden können.
Bitcoin: Der neue große Rivale heißt Ether
Ether Das ist der neue große Rivale des Bitcoin
E s hat etwas Spektakuläres: Ein junger Mann mit Anfang zwanzig schafft ein neues Digitalgeld – und wenige Monate später ist der Wert der Währung um 500 Prozent gestiegen. Gemeint ist Ethereum, geschaffen von Vitalik Buterin, ein im schweizerischen Kanton Zug lebender gebürtiger Russe.

Inzwischen sind alle im Umlauf befindlichen Ether – so die Bezeichnung für eine Währungseinheit des Projekts – mehr als eine Milliarde Dollar wert, wie am Wochenende aus Berechnungen von Coinmarketcap.com hervorging.
Die immer noch wertvollste Digitalwährung Bitcoin kommt auf eine Marktkapitalisierung von rund 6,3 Milliarden Dollar – und sie kämpft durch einen Entwickler-Streit zunehmend mit Problemen.
Wer in diesen Tagen mit Kennern aus der Digitalgeld-Welt spricht, spürt Begeisterung über die neue Krypto-Währung, eine Begeisterung, die an die Anfänge von Bitcoin erinnert. Im Jahr 2009 ist sie angetreten, um die Welt der Währungen zu erobern – unter den digitalen Zahlungsmitteln ist sie heute die Nummer eins.
Die Idee hinter den digitalen Währungen ist, eine Alternative zu herkömmlichen Geld zu schaffen. Dabei gibt es keine oberste Instanz wie eine Zentralbank. Methoden der Kryptografie – Verschlüsselungstechnik auf Basis mathematischer Funktionen – werden dazu genutzt, die virtuelle Währung künstlich knapp und damit wertvoll zu halten.
Unzählige Geld-Neulinge machen Bitcoins inzwischen Konkurrenz – von ernsthaften Ansätzen wie „Ripple“ und „Litecoin“ bis zu wenig ernst gemeinten Digitalwährungen wie die „Dogecoin“. Doch Ether könnte es erstmals gelingen, Bitcoin vom Spitzenplatz zu stoßen.
Das zwielichtige Geschäft mit deutschen Zockern
Glücksspiele im Internet anzubieten, ist in Deutschland fast überall verboten. Doch der Markt der Online-Kasinos boomt. Widersprüchliche Gesetze machen das Geschäftsmodell möglich.
Quelle: Die Welt
Experten gestehen Buterins Erfindung ein großes Potential zu, von einer revolutionären Technik ist die Rede. Unternehmen wie UBS, Microsoft, Samsung und seit neuestem auch der deutsche Energieversorger RWE experimentieren mit der Währung. Die größte deutsche Bitcoinbörse Bitcoin.de möchte in den Handel einsteigen.
Teil eines ganz neuen IT-Systems
Zudem ist der Ruf von Bitcoin wegen Skandalen um die einst größte Bitcoin-Handelsbörse Mtgox, massive Spekulationsgeschäfte und einem Streit unter den Kernentwicklern der Währung über die technische Zukunft beschädigt. Bitcoin-Übervater Satoshi Nakamoto, dessen wahre Identität noch immer ungeklärt ist, äußer sich nicht zu dem Streit.
Ether-Erfinder Buterin dagegen genießt eine tadellosen Reputation, die Schweizer „Handelszeitung“ bezeichnete ihn als Wunderkind der IT-Welt. Im Alter von sechs Jahren ist er mit seinen Eltern aus Russland nach Kanada ausgewandert, begann ein Studium – und brach es nach kurzer Zeit wieder ab, um die Welt zu bereisen und sich währenddessen mit IT-Projekten zu beschäftigen.
Dabei, schreibt er auf seiner Webseite, sei ihm die Idee zu Ether gekommen. Die Währung funktioniert ähnlich wie Bitcoin, kann aber noch mehr.
Beide propagieren die Idee eines dezentrales Geldsystems, das kein Staat steuert, sondern die Nutzer. Beide stützen sich auf dieselbe Technik: die Blockchain. Das ist, verkürzt gesagt, ein digitaler Kontoauszug, in der sämtliche Überweisungen gespeichert sind.
Der Unterschied, sagt Oliver Flaskämper, Betreiber der deutschen Bitcoin-Börse Bitcoin.de, „liegt in den Ausprägungen ihrer digitalen DNA“. Die Bitcoin-Blockchain ist darauf ausgelegt, Zahlungsmittel zu sein. Die Währung Ether dagegen ist nur ein Teil des neuartigen Computer-Systems Ethereum, das zusätzliche Anwendungen ermöglicht.
Elektroautos tanken Strom, wenn er günstig ist
Das Zauberwort lautet Smart Contracts, also intelligente, weil selbstausführende Verträge. Zahlreiche Start-ups arbeiten daran, das Konzept in die Realität umzusetzen, beispielsweise Slock.it aus dem sächsischen Mittweida. Die Firma kooperiert etwa mit RWE, ihre Mitarbeiter waren auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos als Experten zum Thema Blockchain geladen.
Immer mehr Deutsche bestellen im Internet
Es spart Zeit, Wege und oft auch Kosten - Immer mehr Menschen erledigen ihre Einkäufe online. Die Branche wächst stetig. Aber der Versandhandel hat nicht nur Vorteile.
Quelle: Die Welt
In der Verkehrswelt von morgen will Slock.it Elektro-Autos mit intelligenten Ether-Bankkonten ausrüsten. Das löst folgendes Problem: Wenn ein Strom-Pkw-Besitzer seinen Wagen an die Steckdose anschließt, muss er zahlen – ganz gleich, ob Elektrizität in diesem Moment billig oder teuer ist.
Die Ether-Blockchain dagegen können Programmierer so einstellen, dass das Auto erkennt, ob der Strom gerade günstig ist – und nur dann seinen Akku auflädt. Die Kosten dafür zahlt der Wagen dank seines Kontos eigenständig. „Der Besitzer spart dadurch Zeit und Geld“, sagt Mitgründer Christoph Jentzsch.
Denkbar ist auch: Ein Kunde mietet ein Auto und bezahlt in Ether. Die Digitalwährung kontrolliert zusätzlich, ob der Verbraucher seine Raten pünktlich überweist. Macht er das nicht, legt das Digitalgeld das Auto lahm. Der Kunde kann erst wieder mit seinem Pkw fahren, wenn er die ausstehende Rate zahlt.
Ether ist also Währung und Abrechnungsstelle zugleich. Sie macht Anwälte, Richter, Gerichtsvollzieher überflüssig, die sich bislang an Schuldnern abarbeiten müssen. Sie übernimmt eine Kontrollfunktion.
Bitcoin stößt an sein technisches Limit
Zwar ließe sich die Bitcoin-Blockchain umgestalten, damit die Währung Smart Contracts auch so schnell abwickeln kann wie die neue Konkurrenz. Das wäre allerdings extrem zeitaufwendig – Zeit, in der Ether davonziehen kann.
Zudem plagt Bitcoin und seine Anhänger ein Grundsatzproblem: Überweisungen dauern mit zunehmender Auslastung des Netzwerks länger, was das Digitalgeld unattraktiv macht. Das geht zurück auf Bitcoin-Erfinder Nakamoto. Er hat die Größe der Blöcke, in denen die Überweisungsdaten hinterlegt werden, auf ein Megabyte beschränkt ist. Dadurch ist auch die Zahl der Transaktionen begrenzt.
Nakamoto fürchtete, eines Tages könnte die Technik wegen zu vieler Überweisungen zusammenbrechen. Doch die Nachfrage nach Transaktionen übersteigt mittlerweile das Angebot an Überweisungen. Das Kryptogeld krankt am eigenen Erfolg.
Die Bitcoin-Gemeinde ist zerstritten
Diese Schwierigkeit ließe sich technisch einfach lösen. „Programmierer müssten die Größe der Blöcke erhöhen“, sagt Radoslav Albrecht, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Bitcoin.
Doch darüber ist ein erbitterter Streit unter den Kryptogeld-Anhängern entbrannt. Bei einer Anhebung des Limits müssten alle relevanten Teilnehmer des Bitcoin-Netzwerks, auf deren Rechenkraft die Währung basiert, mitmachen – ansonsten droht die Spaltung.
Neues Beobachtungszentrum jagt Verbrecher im „Darknet“
Im sogenannten “Darknet“ kann man surfen, ohne erkannt zu werden. Oft wird das für illegale Geschäfte genutzt. Damit soll jetzt Schluss sein: Mithilfe grafischer Darstellungen sollen Verbrecher ausfindig gemacht werden.
Quelle: Die Welt
Einige möchten das Problem sofort lösen. Andere warnen davor, dass mit größeren Blöcken das Sicherheitsrisiko steigt. Wieder andere lehnen jeden Fortschritt ab, sie fühlen sich verpflichtet, Bitcoin so zu erhalten, wie es Erfinder Nakamoto erschaffen hat. Gerade stimmen die Nutzer in einer Umfrage über das weitere Vorgehen ab. Wann es ein Ergebnis gibt, ist unklar.
Wird Bitcoin das digitale Gold?
Bei Ether gibt es das Problem zurzeit nicht, weil die Blockgröße automatisch steigt, wenn es mehr Überweisungen gibt. Hinter dieser Logik der Ether-Entwickler steht ein simpler Gedanke, auf den Bitcoin-Gründer Nakamoto nicht gekommen war: Die Technik wird zukünftig immer besser und kann deshalb immer mehr Überweisungen verarbeiten.
Ob die neue Währung nicht doch einmal an ihre Kapazitätsgrenze stößt, ist noch unsicher. Aber erst einmal, sagt Börsenbetreiber Oliver Flaskämper, „bietet Ether gegenüber Bitcoin viele Vorteile und wird sich deswegen durchsetzen“.
Bitcoin will er aber noch nicht abschreiben. Er kann sich vorstellen, dass die Währung das Gold des Digitalzeitalters wird. Nicht so alltagstauglich und so leicht handelbar wie Ether, aber gerade deshalb von großem Wert. Andere zweifeln an dieser These. „Wenn immer weniger Nutzer mit Bitcoin handeln, macht das die Technik unsicherer und anfälliger für Betrüger“, Bitcoin-Bundesverband-Chef Albrecht. In diesem Szenario würde Bitcoin in die Bedeutungslosigkeit abrutschen.
Bitcoin: Der neue große Rivale heißt Ether
Ether Das ist der neue große Rivale des Bitcoin
E s hat etwas Spektakuläres: Ein junger Mann mit Anfang zwanzig schafft ein neues Digitalgeld – und wenige Monate später ist der Wert der Währung um 500 Prozent gestiegen. Gemeint ist Ethereum, geschaffen von Vitalik Buterin, ein im schweizerischen Kanton Zug lebender gebürtiger Russe.

Inzwischen sind alle im Umlauf befindlichen Ether – so die Bezeichnung für eine Währungseinheit des Projekts – mehr als eine Milliarde Dollar wert, wie am Wochenende aus Berechnungen von Coinmarketcap.com hervorging.
Die immer noch wertvollste Digitalwährung Bitcoin kommt auf eine Marktkapitalisierung von rund 6,3 Milliarden Dollar – und sie kämpft durch einen Entwickler-Streit zunehmend mit Problemen.
Wer in diesen Tagen mit Kennern aus der Digitalgeld-Welt spricht, spürt Begeisterung über die neue Krypto-Währung, eine Begeisterung, die an die Anfänge von Bitcoin erinnert. Im Jahr 2009 ist sie angetreten, um die Welt der Währungen zu erobern – unter den digitalen Zahlungsmitteln ist sie heute die Nummer eins.
Die Idee hinter den digitalen Währungen ist, eine Alternative zu herkömmlichen Geld zu schaffen. Dabei gibt es keine oberste Instanz wie eine Zentralbank. Methoden der Kryptografie – Verschlüsselungstechnik auf Basis mathematischer Funktionen – werden dazu genutzt, die virtuelle Währung künstlich knapp und damit wertvoll zu halten.
Unzählige Geld-Neulinge machen Bitcoins inzwischen Konkurrenz – von ernsthaften Ansätzen wie „Ripple“ und „Litecoin“ bis zu wenig ernst gemeinten Digitalwährungen wie die „Dogecoin“. Doch Ether könnte es erstmals gelingen, Bitcoin vom Spitzenplatz zu stoßen.
Das zwielichtige Geschäft mit deutschen Zockern
Glücksspiele im Internet anzubieten, ist in Deutschland fast überall verboten. Doch der Markt der Online-Kasinos boomt. Widersprüchliche Gesetze machen das Geschäftsmodell möglich.
Quelle: Die Welt
Experten gestehen Buterins Erfindung ein großes Potential zu, von einer revolutionären Technik ist die Rede. Unternehmen wie UBS, Microsoft, Samsung und seit neuestem auch der deutsche Energieversorger RWE experimentieren mit der Währung. Die größte deutsche Bitcoinbörse Bitcoin.de möchte in den Handel einsteigen.
Teil eines ganz neuen IT-Systems
Zudem ist der Ruf von Bitcoin wegen Skandalen um die einst größte Bitcoin-Handelsbörse Mtgox, massive Spekulationsgeschäfte und einem Streit unter den Kernentwicklern der Währung über die technische Zukunft beschädigt. Bitcoin-Übervater Satoshi Nakamoto, dessen wahre Identität noch immer ungeklärt ist, äußer sich nicht zu dem Streit.
Ether-Erfinder Buterin dagegen genießt eine tadellosen Reputation, die Schweizer „Handelszeitung“ bezeichnete ihn als Wunderkind der IT-Welt. Im Alter von sechs Jahren ist er mit seinen Eltern aus Russland nach Kanada ausgewandert, begann ein Studium – und brach es nach kurzer Zeit wieder ab, um die Welt zu bereisen und sich währenddessen mit IT-Projekten zu beschäftigen.
Dabei, schreibt er auf seiner Webseite, sei ihm die Idee zu Ether gekommen. Die Währung funktioniert ähnlich wie Bitcoin, kann aber noch mehr.
Beide propagieren die Idee eines dezentrales Geldsystems, das kein Staat steuert, sondern die Nutzer. Beide stützen sich auf dieselbe Technik: die Blockchain. Das ist, verkürzt gesagt, ein digitaler Kontoauszug, in der sämtliche Überweisungen gespeichert sind.
Der Unterschied, sagt Oliver Flaskämper, Betreiber der deutschen Bitcoin-Börse Bitcoin.de, „liegt in den Ausprägungen ihrer digitalen DNA“. Die Bitcoin-Blockchain ist darauf ausgelegt, Zahlungsmittel zu sein. Die Währung Ether dagegen ist nur ein Teil des neuartigen Computer-Systems Ethereum, das zusätzliche Anwendungen ermöglicht.
Elektroautos tanken Strom, wenn er günstig ist
Das Zauberwort lautet Smart Contracts, also intelligente, weil selbstausführende Verträge. Zahlreiche Start-ups arbeiten daran, das Konzept in die Realität umzusetzen, beispielsweise Slock.it aus dem sächsischen Mittweida. Die Firma kooperiert etwa mit RWE, ihre Mitarbeiter waren auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos als Experten zum Thema Blockchain geladen.
Immer mehr Deutsche bestellen im Internet
Es spart Zeit, Wege und oft auch Kosten - Immer mehr Menschen erledigen ihre Einkäufe online. Die Branche wächst stetig. Aber der Versandhandel hat nicht nur Vorteile.
Quelle: Die Welt
In der Verkehrswelt von morgen will Slock.it Elektro-Autos mit intelligenten Ether-Bankkonten ausrüsten. Das löst folgendes Problem: Wenn ein Strom-Pkw-Besitzer seinen Wagen an die Steckdose anschließt, muss er zahlen – ganz gleich, ob Elektrizität in diesem Moment billig oder teuer ist.
Die Ether-Blockchain dagegen können Programmierer so einstellen, dass das Auto erkennt, ob der Strom gerade günstig ist – und nur dann seinen Akku auflädt. Die Kosten dafür zahlt der Wagen dank seines Kontos eigenständig. „Der Besitzer spart dadurch Zeit und Geld“, sagt Mitgründer Christoph Jentzsch.
Denkbar ist auch: Ein Kunde mietet ein Auto und bezahlt in Ether. Die Digitalwährung kontrolliert zusätzlich, ob der Verbraucher seine Raten pünktlich überweist. Macht er das nicht, legt das Digitalgeld das Auto lahm. Der Kunde kann erst wieder mit seinem Pkw fahren, wenn er die ausstehende Rate zahlt.
Ether ist also Währung und Abrechnungsstelle zugleich. Sie macht Anwälte, Richter, Gerichtsvollzieher überflüssig, die sich bislang an Schuldnern abarbeiten müssen. Sie übernimmt eine Kontrollfunktion.
Bitcoin stößt an sein technisches Limit
Zwar ließe sich die Bitcoin-Blockchain umgestalten, damit die Währung Smart Contracts auch so schnell abwickeln kann wie die neue Konkurrenz. Das wäre allerdings extrem zeitaufwendig – Zeit, in der Ether davonziehen kann.
Zudem plagt Bitcoin und seine Anhänger ein Grundsatzproblem: Überweisungen dauern mit zunehmender Auslastung des Netzwerks länger, was das Digitalgeld unattraktiv macht. Das geht zurück auf Bitcoin-Erfinder Nakamoto. Er hat die Größe der Blöcke, in denen die Überweisungsdaten hinterlegt werden, auf ein Megabyte beschränkt ist. Dadurch ist auch die Zahl der Transaktionen begrenzt.
Nakamoto fürchtete, eines Tages könnte die Technik wegen zu vieler Überweisungen zusammenbrechen. Doch die Nachfrage nach Transaktionen übersteigt mittlerweile das Angebot an Überweisungen. Das Kryptogeld krankt am eigenen Erfolg.
Die Bitcoin-Gemeinde ist zerstritten
Diese Schwierigkeit ließe sich technisch einfach lösen. „Programmierer müssten die Größe der Blöcke erhöhen“, sagt Radoslav Albrecht, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Bitcoin.
Doch darüber ist ein erbitterter Streit unter den Kryptogeld-Anhängern entbrannt. Bei einer Anhebung des Limits müssten alle relevanten Teilnehmer des Bitcoin-Netzwerks, auf deren Rechenkraft die Währung basiert, mitmachen – ansonsten droht die Spaltung.
Neues Beobachtungszentrum jagt Verbrecher im „Darknet“
Im sogenannten “Darknet“ kann man surfen, ohne erkannt zu werden. Oft wird das für illegale Geschäfte genutzt. Damit soll jetzt Schluss sein: Mithilfe grafischer Darstellungen sollen Verbrecher ausfindig gemacht werden.
Quelle: Die Welt
Einige möchten das Problem sofort lösen. Andere warnen davor, dass mit größeren Blöcken das Sicherheitsrisiko steigt. Wieder andere lehnen jeden Fortschritt ab, sie fühlen sich verpflichtet, Bitcoin so zu erhalten, wie es Erfinder Nakamoto erschaffen hat. Gerade stimmen die Nutzer in einer Umfrage über das weitere Vorgehen ab. Wann es ein Ergebnis gibt, ist unklar.
Wird Bitcoin das digitale Gold?
Bei Ether gibt es das Problem zurzeit nicht, weil die Blockgröße automatisch steigt, wenn es mehr Überweisungen gibt. Hinter dieser Logik der Ether-Entwickler steht ein simpler Gedanke, auf den Bitcoin-Gründer Nakamoto nicht gekommen war: Die Technik wird zukünftig immer besser und kann deshalb immer mehr Überweisungen verarbeiten.
Ob die neue Währung nicht doch einmal an ihre Kapazitätsgrenze stößt, ist noch unsicher. Aber erst einmal, sagt Börsenbetreiber Oliver Flaskämper, „bietet Ether gegenüber Bitcoin viele Vorteile und wird sich deswegen durchsetzen“.
Bitcoin will er aber noch nicht abschreiben. Er kann sich vorstellen, dass die Währung das Gold des Digitalzeitalters wird. Nicht so alltagstauglich und so leicht handelbar wie Ether, aber gerade deshalb von großem Wert. Andere zweifeln an dieser These. „Wenn immer weniger Nutzer mit Bitcoin handeln, macht das die Technik unsicherer und anfälliger für Betrüger“, Bitcoin-Bundesverband-Chef Albrecht. In diesem Szenario würde Bitcoin in die Bedeutungslosigkeit abrutschen.
bitcoin news
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Bitcoin News
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The Wealthy Are Hoarding $10 Billion of Bitcoin in Bunkers .
The Wealthy Are Hoarding $10 Billion of Bitcoin in Bunkers. By. Tom Metcalf. May 9, 2018, 2:00 AM PDT. Xapo's Casares is Bitcoin's 'Patient Zero' in Silicon Valley. Fingerprint . Have a confidential news tip? Get in touch with our reporters.
www.bloomberg.com
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Bitcoin News - Cointelegraph
Read on Cointelegraph the top latest news and predictoins of cryptocurrency Bitcoin (BTC) and price analysis from around the world.
cointelegraph.com
Bitcoin Sees Wall Street Warm to Trading Virtual Currency - The .
May 7, 2018 . Following Goldman Sachs's moves to begin trading Bitcoin, the New York . The news of the virtual exchange, which has not been reported .
www.nytimes.com
Bitcoin still a buy says blockchain venture capitalist
1 day ago . Bitcoin is still a buy despite continued losses, says blockchain . if the ICOs don't work out, that could be bad news for the platform its built on.
www.cnbc.com
What It's Like To Be Absolutely Obsessed With Bitcoin (HBO .
Dec 11, 2017 . Over the past year, the price of a Bitcoin has skyrocketed from less than . NEXT on bitcoin - http://bit.ly/2BDCMLh Subscribe to VICE News .
www.youtube.com
Early tech investor says bitcoin will be bigger than the internet
Apr 23, 2018 . Early internet investor Tim Draper says bitcoin will be bigger than his early investments in Tesla, Hotmail and Skype combined.
www.cnbc.com
Goldman Sachs to Open a Bitcoin Trading Operation - The New .
May 2, 2018 . Justin Schmidt, left, who will run Goldman Sachs's Bitcoin operation, with . You will receive emails containing news content, updates, and .
www.nytimes.com
Plymouth news briefs, May 5

Man City news LIVE
Manchester City recorded another emphatic win as they continued to celebrate their Premier League title triumph with a comfortable 4-1 victory over West Ham. The Blues got off to the perfect start when Leroy Sane saw an ambitious long range effort deflect off Patrice Evra and find the back of the net. Things soon got better for Pep Guardiola and his side as Kevin de Bruyne saw his low cross hit former
Mon, 30 Apr 2018 10:51:00
Plymouth news briefs, April 28

History: More Fake News
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Wed, 25 Apr 2018 08:55:27
Invesco Quality Municipal Income Trust (NYSE:IQI) Earning Favorable Press Coverage, Accern Reports
Information tales about Invesco Good quality Municipal Earnings Believe in (NYSE:IQI) have been trending constructive this week, according to Accern Sentiment. The study agency identifies constructive and unfavorable information coverage by monitoring more than 20 million blog and information resources in real time. Accern ranks coverage of public firms on a scale of unfavorable one particular to constructive one particular, with scores closest to one particular becoming the most favorable. Invesco Good quality Municipal Earnings Believe in attained a information sentiment score of .44 on Accern’s scale. Accern also assigned information tales about the fiscal companies supplier an impact score of out of 100, that means that modern information coverage is particularly unlikely to have an result on the company’s share price tag in the subsequent number of times.
Invesco Good quality Municipal Earnings Believe in (IQI) traded up .79% during midday buying and selling on Friday, achieving $12.80. The business had a buying and selling volume of 71,641 shares. Invesco Good quality Municipal Earnings Believe in has a 12-month lower of $12.01 and a 12-month substantial of $14.12. The inventory has a 50-working day shifting common price tag of $12.66 and a 200 working day shifting common price tag of $12.47.
The organization also a short while ago introduced a month-to-month dividend, which will be paid out on Monday, July 31st. Shareholders of file on Friday, July 14th will be issued a dividend of $.0546 for every share. This signifies a $.66 annualized dividend and a produce of 5.12%. The ex-dividend date is Wednesday, July 12th.
TRADEMARK VIOLATION Recognize: “Invesco Good quality Municipal Earnings Believe in (NYSE:IQI) Earning Favorable Push Protection, Accern Reports” was posted by BNB Every day and is the residence of of BNB Every day. If you are accessing this report on another website, it was illegally copied and republished in violation of US and worldwide trademark and copyright laws. The unique model of this report can be accessed at https://www.baseball-information-blog.com/2017/07/16/invesco-excellent-municipal-income-trust-nyseiqi-earns-media-impact-score-of–44-up-to-date.html.
About Invesco Good quality Municipal Earnings Believe in
Invesco Good quality Municipal Earnings Believe in (the Believe in) is a diversified, closed-finish administration financial commitment business. The Trust’s financial commitment aim is to supply prevalent shareholders with current income, which is exempt from federal income tax. The Believe in seeks to obtain its financial commitment aim by investing mainly in municipal securities that are rated financial commitment quality at the time of financial commitment.
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Bitbond media mentions
2018-01-17 | Payment and Banking
Infografik FinTech Vergleich
2017-03-27 | Süddeutsche Zeitung
Das Fünf-Minuten-Problem
2016-11-09 | The Global Small Business Blog
SMEs can borrow and invest wothout borders
2015-10-20 | Handelsblatt
Gute Zinsen
2015-02-14 | Finance Zweinull
Die letzte Finovate
2015-02-02 | Datamonitor Financial
Finovate 2015
2014-12-18 | P2P-banking.com – Guest post by Radoslav Albrecht
Bitcoin P2P Lending – a Primer in 8 Steps
2014-08-26 | Cointelegraph
Bitbond interview
Alternativen zu Bitcoin: Kryptowährungen boomen
Ripple, Litecoin und Co. Die wichtigsten und wertvollsten Bitcoin-Alternativen
Spitzenkurse und mächtige Probleme haben Bitcoin weltbekannt gemacht. Doch es gibt schon mehr als hundert Alternativen zur bekanntesten aller Kryptowährungen. Gemeinsam bilden auch sie Milliardenwerte ab.
Dogecoin: Ursprünglich eine Parodie auf Bitcoin
Die Digitalwährung Bitcoin hat derzeit immer wieder mit großen Problemen zu kämpfen. Eine der wichtigsten Handelsplattformen, Mt. Gox, ist derzeit geschlossen, US-Ermittler interessieren sich für den Vorgang. Für den Wechselkurs der Internetwährung ist das nicht gut, Bitcoins verbilligen sich derzeit, von den Spitzenkursen von über tausend Dollar pro Stück ist der Kurs weit entfernt. Doch Bitcoin hat längst eine ganze Welle von Alternativen, Kopien oder sogar Weiterentwicklungen inspiriert.
Knapp 120 alternative Kryptowährungen zählt etwa die Seite Coinmarketcap.com auf. Wieso es sie gibt? Andreas Antonopoulos, Fachmann für IT-Sicherheit, Berater und langjähriger Beobachter der Szene, hat eine überraschende Antwort: "Weil es so einfach ist, eine Coin zu kreieren." Auf Seiten wie Coingen.io geht das mit wenigen Klicks - bezahlt werden muss der Service allerdings in Bitcoin. Deswegen stehe die wirkliche Flut erst noch bevor: "Ich gehe davon aus, dass schon bald ein 7 Jahre altes Kind einen ,Joey-Coin' kreiert, der gegen ,Maria-Coin' auf dem Schulhof antritt." Viele werden kaum Beachtung finden, einige aber vermutlich schon.
Andreas Antonopoulos sieht in den Alternativwährungen nicht zuletzt Testlabore: Sie probieren neue Ideen aus, die Bitcoin dann unter Umständen integriert, ob den Machern der Coins das gefällt oder nicht. Deswegen glaubt Antonopoulos, dass Bitcoin noch lange die dominierende Kryptowährung sein wird. Dennoch erwartet er in der nächsten Zeit Tausende neuer Coins: "Viele von denen werden nicht mehr sein als ein Internet-Trend. Aber einige werden viele Nutzer finden und finanziell relevant werden. Das Interessante ist, dass man nie wissen kann, welche Coins das Rennen machen."
Die wichtigsten Bitcoin-Alternativen, sortiert nach Marktkapitalisierung:
Ripple (Marktkapitalisierung etwa 1,5 Mrd. Dollar)
Ripple (XRP) ist zwar eine eigene Digitalwährung, vor allem aber ein währungsneutrales Tauschnetzwerk, über das diverse Arten von Zahlungsmitteln getauscht werden können. Deswegen taucht Ripple in einigen Listen gar nicht als eigenes Digitalgeld auf.
Chris Larsen von Ripple Labs: "Über das Ripple-Netzwerk können Einzelpersonen und Institutionen klassische Währungen tauschen, Kryptowährungen, Mobilfunkminuten, Bonuspunkte und vieles mehr."
Litecoin (Marktkapitalisierung 370 Mio. Dollar)
Während Bitcoin-Transaktionen alle zehn Minuten vom Netzwerk bestätigt werden, geschieht das bei Litecoin alle 2,5 Minuten. Ein anderer Unterschied: Beim "Mining", der Schöpfung neuer Münzen, soll es gerechter zugehen als bei Bitcoin. Gemäß des "Proof-of-Work"-Konzepts, das von Bitcoin übernommen wurde, kann jeder Nutzer selbst Coins errechnen, im Wettstreit mit anderen. Anders als bei Bitcoin bringt teure Spezial-Hardware bei Litecoin dabei jedoch kaum Vorteile gegenüber handelsüblicher Computertechnik. Der Algorithmus verhindert, dass es beim Mining der Coins durch Nutzer ein Wettrüsten der eingesetzten Hardware gibt. Die Gründer halten Litecoin deswegen für demokratischer.
Peercoin (Marktkapitalisierung 80 Mio. Dollar)
Peercoin kombiniert den Proof-of-Work-Ansatz von Bitcoin mit einem eigenen Proof-of-Stake-Ansatz. Dabei legt das Netzwerk fest, welcher Nutzer im Zuge des Minings die jeweils nächsten Coins schöpft. Anders als beim Bitcoin gibt es deswegen keine Um-die-Wette-Rechnen, so dass weniger Energie verbraucht wird. Sunny King, einer der Väter von Peercoin und Schöpfer der Digitalwährung Primecoin, gesteht, dass der Spieltrieb sein wichtigstes Motiv war. "Für mich ist es hauptsächlich eine intellektuelle Spielerei. Ich hab mich dann aber sehr gefreut, dass meine Ideen tatsächlich Anhänger finden."
Dogecoin (Marktkapitalisierung 70 Mio. Dollar
Dogecoin begann als Spaßwährung, die mit dem populären Internet-Mem Doge spielt, in dem es zentral um das falsch geschriebene englische Wort für Hund geht. "In Dogecoin investieren, das ist definitiv die nächste, ganz große Nummer", twitterte Jackson Palmer im November 2013 ironisch. Der Programmierer Billy Markus setzte das Zahlungsmittel dann tatsächlich um: "Ich hatte gerade erst gelernt, wie man eine Kryptowährung startet. Ich habe Jackson kontaktiert, und wir haben Dogecoin innerhalb weniger Tage in die Welt gesetzt." Die Kryptowährung mit dem Hunde-Logo hat vor allem junge Fans gefunden, die das Ganze unter humoristischen Gesichtspunkten betreibt. Die Dogecoin-Community veranstaltete unter anderem eine Crowdfunding-Aktion für die Olympiateilnahme der Bob-Mannschaft von Jamaika.
Nxt (Marktkapitalisierung 60 Mio. Dollar
Anders als viele anderen Krypto-Währungen variiert Nxt nicht die Bitcoin-Technologie, sondern nutzt ein eigenes Protokoll. Ein Unterschied zu vielen Bitcoin-Klonen ist auch, dass die "Coins" nicht erst von Nutzern selbst per Rechenleistung generiert werden, sondern schon fertig produziert sind. Nxt sieht sich selbstbewusst als Krypto-Währung der zweiten Generation.
"Nxt ist kein Klon, bei dem nur ein paar Parameter des Algorithmus verändert wurden, es ist ein direkter Wettbewerber für Bitcoin," findet John Manglaviti von der Firma Cointropolis. Beim Nxt-Algorithmus sind alle Coins bereits produziert, er ist schlanker und läuft deswegen sogar auf einem Smartphone.
Mastercoin (Marktkapitalisierung 40 Mio. Dollar)
Mastercoin wird zwar als eigene Währung gehandelt, sieht sich aber nicht als Konkurrenz zu Bitcoin. Es baut auf der Bitcoin-Technologie auf und erweitert diese um neue Funktionen, die andere Krypto-Währungen dann integrieren können.
Laut Nikos Bentenitis, einem der Gründerväter, geht es bei Mastercoin vor allem darum, neue Features zu erarbeiten. "Das Bitcoin-Protokoll ist zu wichtig, um damit zu experimentieren, und es ist auch zu träge dafür. Mastercoin kann neue Lösungen sehr viel schneller finden und umsetzen." Mastercoin ermöglicht der großen Kryptowährung so neue Funktionen.
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