суббота, 23 июня 2018 г.

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Bitcoin: Hard-Fork oder Soft-Fork?


von Timo Emden

Wi e investiere ich eigentlich in den Bitcoin? Erfahren Sie mehr.

(DailyFX.de) – Die jüngsten Spekulationen um eine „Hard Fork“ belasten weiterhin die Bitcoin-Community.

Eine Spaltung der Kryptowährung in „Bitcoin Core“ und „Bitoin Unlimited“ steht zur Debatte. Die Voraussetzung dafür wäre eine Protokolländerung.

„SegWit“ so der Name dieser Änderung, will die Größe des Blockchain mit 1 Mbyte unverändert lassen. Hingegen sollen die Transaktionen nur noch in abgespeckter Version von statten gehen.

Auf der anderen des Lagers kommt der Gegenvorschlag mit dem Namen „Emergent Consensus“. Die Idee lautet hier, die Blockgrößen zu verändern und beliebig auszweiten. Bedingung wäre hierbei eine sogenannte „Hard Fork“ und somit die Spaltung beider Lager.

Parallele zum Brexit

Hard-Brexit oder oder Soft-Brexit? Eine Frage, welche in den letzten Monat häufig genug gestellt wurde. Ein ähnliches Bild könnte sich nun auch in der Bitcoin-Welt abzeichnen. Die sanftere Variante, Projekt „SegWit“ Vorrang zu geben, wäre für alle Beteiligten durchaus das Szenario, welches am wenigsten wehtut. Doch der Frage einhergehend, ob die Probleme tatsächlich dadurch gelöst werden, bleibt offen.

Die unparteiischste Lösung dürfte m.E. der Vorschlag „Ermergent Consensus“ darstellen. Der Bitcoin wäre damit gespalten und beide Währungen würden um die jeweilige Akzeptanz kämpfen müssen.

Der heutige Ausblick wird mit Hilfe des sogenannten MACD- Indikators ermittelt. Wie bereits in vergangenen Artikeln verdeutlicht, findet weiterhin eine sogenannte „Bodenbildung“ um 1.000 US-Dollar statt. Ein mögliches Ansteigen des Kurses vergegenwärtigt uns dabei der genannte Indikator, welcher eine neue grüne Wolke entwickeln könnte. Die sogenannte „Signallinie“ liegt als Bedingung dafür über dem Niveau von „Null“ und somit im positiven Bereich.

Aus charttechnischer Sicht wäre ein erneutes Heranlaufen an das jüngste Gap um 1.100 US-Dollar denkbar. Um höhere Gebirgsketten wie 1.200- und 1.300 US-Dollar anzugreifen, dürfte vorerst der Sauerstoff der „Kryptowährung“ nicht ausreichen. Debatten um die sogenannte „Hard-Fork“ rauben jegliche Luft zum atmen.

Chart erstellt mit IG Charts (Vierstundenchart)

Analyse geschrieben von Timo Emden, Marktanalyst von DailyFX.de

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So funktioniert die Blockchain

Die Technologie, die Blockchain genannt wird, ist groß im Kommen. Digitale Währungen auf Basis von Blockchains (wie Bitcoin, Litecoin, Monero) sprießen aus dem Boden und sind der neueste Trend der Finanzspekulation. Konzepte wie selbstausführende Verträge („Smart Contracts“) werden erstmals eingesetzt, selbst die Stadt Wien macht Projekte auf Basis der Blockchain. Nur: Was sind Blockchains eigentlich – aus technischer Sicht?

Mit mathematischen Verrenkungen, hohem Stromverbrauch und – wahlweise – einer sozialen Illusion oder marktwirtschaftlichen Kräften wurde das Konzept Blockchain dafür geschaffen, ein Äquivalent von Bargeld im Internet zu ermöglichen, das keine zentrale Stelle wie eine Zentralbank benötigt. Um das zu erreichen, mussten seine Erfinder einige Grundprobleme der digitalen Welt lösen. Das Konzept bringt Unveränderlichkeit in die durch Veränderbarkeit geprägte Welt des Digitalen; es erlaubt Konkurrenten, die einander misstrauen, sich auf eine gemeinsame Wahrheit zu einigen. Diese Lösungen sind nicht nur auf digitale Währungen anwendbar, sie können auch in anderen Bereichen nützlich sein.

Die Grundfrage, die dafür gelöst werden musste, war: Wie kann man ohne zentrale Koordinationsstelle verhindern, dass Geld mehrfach ausgegeben wird? Bei Bargeld wird dies dadurch sichergestellt, dass ein Stück Geld nur einmal existiert – Daten sind jedoch unendlich kopierbar. Im klassischen Banksystem ist die Bank die zentrale Stelle, die verhindert, dass ein Betrag mehrfach ausgegeben wird – dass man also nicht mehr Geld ausgeben kann, als man hat.

Lösung 1: Geld als öffentliches Kontenblatt

Bitcoin löst dies durch die Einführung der Blockchain, einer öffentlichen Datenbank, die jede Überweisung beinhaltet, die je in Bitcoin durchgeführt wurde – jede Überweisung ist daher für jeden nachvollziehbar; jeder kann also nachvollziehen, ob der Kontostand durch eine Überweisung negativ würde.

Konten und sichere Überweisungen

Jede Überweisung wird durch eine digitale Signatur des Absenders als valide markiert, ein Konto wird aus dem Nichts erschaffen, indem auf die Kontonummer überwiesen wird. Die Kontonummer ergibt sich aus einer Zufallsrechnung, die sowohl den Schlüssel für die Signatur als auch die Kontonummer generiert. Das Prinzip entspricht dem der Verschlüsselung von Internetverbindungen, wie sie beispielsweise bei Online-Banking zum Einsatz kommt.

Der Name Blockchain kommt daher, dass nicht jede Transaktion einzeln in die Datenbank eingefügt wird. Etwa alle zehn Minuten wird ein Bündel an Transaktionen gemeinsam (als „Block“) verifiziert. Jeder Block verweist dann auf den Block, der vor ihm kam. Die Datenbank ist also als Liste von Transaktionsblöcken aufgebaut. Ein Block enthält außerdem eine Prüfsumme, die verhindert, dass die Transaktionen im Nachhinein verändert werden können.

Wer verifiziert also diese Transaktionen und baut die Blöcke für diese Datenbank, wenn es keine zuständige zentrale Stelle gibt?

ch eine Transaktionsgebühr darf er verrechnen. Etwa alle zehn Minuten wird ein Block erfolgreich erstellt, neue Bitcoin werden geschaffen und an das Bitcoin-Netzwerk kommuniziert.

Durch die hohe Komplexität der Rätsel ist sichergestellt, dass die Verantwortung für die Verifizierung auf unterschiedliche Teilnehmer verteilt wird. Es ist unwahrscheinlich, dass mehrere aufeinanderfolgende Blöcke von denselben Beteiligten verifiziert werden. Die Korrektheit wird also von vielen unterschiedlichen Teilnehmern garantiert.

Die Rätsel-Lösungs-Variante, auch genannt „Proof of Work“, ist allerdings sehr energieaufwendig. Blockchains können beispielsweise auch dadurch funktionieren, dass ein gewisser Prozentsatz des in der Blockchain vorhandenen Vermögens für Transaktionen bürgen muss, oder auch nur ein Prozentsatz der angeschlossenen Computer oder Teilnehmer. Diese Varianten bringen allerdings eigene Nachteile mit sich.

Lösung 2: Vertrauen durch Arbeit (und Stromverbrauch)

Blockchain-Netzwerke, die wie Bitcoin funktionieren, ermöglichen es allen Interessierten teilzunehmen, die Datenbank mit zu warten und Blöcke zu erstellen. Dieser Prozess nennt sich „Mining“. Als Voraussetzung muss nur die dafür nötige quelloffene Software installiert und ausgeführt werden, außerdem sollte hinterlegt werden, auf welchem Konto etwaige Erfolgsboni landen sollten.

Diese Offenheit soll verhindern, dass eine kleine Minderheit das System unterwandern kann – und sich selbst beispielsweise falsche Zahlungen oder Doppelausgaben ermöglicht 05 . Für die Erstellung jedes Blocks muss ein rechenaufwendiges mathematisches Rätsel gelöst werden. Dieses ist für jeden Teilnehmer eindeutig und schwer zu lösen, die Lösung ist aber einfach zu überprüfen. Der Erste, der das Rätsel gelöst hat, schickt die Lösung an alle anderen Teilnehmer im Bitcoin-Netzwerk, die die Lösung prüfen und den neuen Block an alle bekannten Teilnehmer weiterverteilen.

Anreiz Erfolgsprämie

Als Anreiz zur Teilnahme ist für jeden verifizierten Block eine Erfolgsprämie vorgesehen: Der erfolgreiche Miner darf eine bestimmte Anzahl Bitcoin aus dem Nichts schaffen und an sich selbst überweisen. Auch eine Transaktionsgebühr darf er verrechnen. Etwa alle zehn Minuten wird ein Block erfolgreich erstellt, neue Bitcoin werden geschaffen und an das Bitcoin-Netzwerk kommuniziert.

Durch die hohe Komplexität der Rätsel ist sichergestellt, dass die Verantwortung für die Verifizierung auf unterschiedliche Teilnehmer verteilt wird. Es ist unwahrscheinlich, dass mehrere aufeinanderfolgende Blöcke von denselben Beteiligten verifiziert werden. Die Korrektheit wird also von vielen unterschiedlichen Teilnehmern garantiert.

Die Rätsel-Lösungs-Variante, auch genannt „Proof of Work“, ist allerdings sehr energieaufwendig. Blockchains können beispielsweise auch dadurch funktionieren, dass ein gewisser Prozentsatz des in der Blockchain vorhandenen Vermögens für Transaktionen bürgen muss, oder auch nur ein Prozentsatz der angeschlossenen Computer oder Teilnehmer. Diese Varianten bringen allerdings eigene Nachteile mit sich.

Lösung 3: Konfliktlösung

Einmal alle paar hundert Blöcke kommt es laut Rainer Böhme vom Security and Privacy Lab der Universität Innsbruck vor, dass mehrere Blöcke – die teilweise, aber nicht zwingend alle, gleiche Transaktionen verifizieren – gleichzeitig erstellt werden. Da etwas Zeit verstreicht, bis alle Teilnehmer am Bitcoin-Netzwerk von allen neuen Blöcken erfahren, kann es so passieren, dass die Blockchain zwei Enden hat.

Eine verschärfte Variante dieses Problems kann bei Verbindungsproblemen auftreten. Ein Teil des Bitcoin-Netzwerks kann jederzeit vom Gesamtnetzwerk abgeschnitten werden. Transaktionen, die ein Teil des Netzes sieht, verbucht und bestätigt, können in einem anderen Teil des Netzes noch gar nicht angekommen sein.

Das heißt: Selbst wenn eine Transaktion von einem Teil des Bitcoin-Netzes bestätigt wurde, kann es sein, dass sie schlussendlich doch nicht wirklich durchgeführt wurde.

Dieser Zustand dauert üblicherweise nicht allzu lange: Jeder Teilnehmer entscheidet zwar selbst, mit welcher Version der Blockchain er weitermacht. Die Teilnehmer entscheiden sich allerdings immer für die „längere” Blockchain, also die, für deren Erstellung mehr Rechenleistung notwendig war. Somit kann es nur so lange unterschiedliche Versionen der Blockchain geben, solange nicht alle Teilnehmern über alle Varianten der Blockchain Bescheid wissen.

Lösung 4: Transaktionssicherheit wird nicht sofort garantiert

Die Empfehlung für Zahlungsempfänger in Blockchains, die ähnlich wie Bitcoin aufgebaut sind, ist, je nach Höhe des überwiesenen Betrags, zehn bis sechzig Minuten zu warten, bevor die Zahlung als endgültig angesehen wird.

Einerseits, weil eine Variante der Blockchain die andere „überschreiben“ könnte, falls es Netzwerkprobleme oder sogar Angriffe auf das Netzwerk gab.

Andererseits: Je weiter zurück eine Transaktion in der Blockchain liegt, desto mehr Arbeit wäre es, sie zu manipulieren. Sie ist durch alle Problemlösungen der darauffolgenden Blocks gesichert. Würde ein Angreifer eine Transaktion, die eine Stunde zurückliegt, ändern wollen, müsste er nicht nur das Äquivalent einer Stunde der gesamten Rechenleistung des Bitcoin-Netzwerks einsetzen, sondern auch neu hinzukommende Blöcke „aufholen“.

Was Blockchains können

Blockchain ist also eine Technologie, die die Erstellung einer globalen öffentlichen Datenbank ermöglicht. In dieser Datenbank ist es nicht möglich, Daten unbemerkt hinzuzufügen, zu ändern oder zu entfernen. Sie besteht nicht aus dem aktuellen Datenstand, sondern aus allen Datenveränderungen. In dieser Datenbank können Überweisungen dargestellt werden, aber auch andere Transaktionen, die beispielsweise Eigentumsverhältnisse darstellen.

Diese Datenbank ist öffentlich und wird nicht von einer zentralen Stelle gewartet, sondern durch alle Teilnehmenden, die sich automatisiert auf eine Version der Datenbank einigen und ihre Arbeit gegenseitig überprüfen. Diese Arbeit wird durch ökonomische Anreize gefördert.

Anwendungsfelder der Blockchain

Die Haupteigenschaften der Blockchain-Technologie sind also Dezentralisierung, Transparenz und Fälschungssicherheit. Eigenschaften, die sie für zahlreiche Anwendungsfelder interessant machen: Das betrifft beispielsweise

  • Register aller Art,
  • Zahlungen/Kryptowährungen,
  • die elektronische Stimmabgabe bei Wahlen,
  • Smart-Contracts,
  • Lieferketten.

Smart Contracts

Von der Verwendung einer Blockchain als digitales Bargeld hin zu sich selbst erfüllenden Verträgen („Smart Contracts“), wie sie beispielsweise auf der Ethereum-Blockchain umgesetzt wurden, ist es kein weiter Schritt.

In dieser Blockchain kann ein Konto entweder unter Kontrolle einer Person sein, oder unter der Kontrolle eines Stücks Programmcode, das das Konto verwaltet. Alle Teilnehmenden können solche sich selbst verwaltenden Konten mit frei wählbarem Programmcode erstellen. Eine Transaktion kann eine Geldüberweisung sein oder ein Aufruf eines Programms (oder eines Programmteils). Das Programm wird von den Minern als Teil des Verifikationsprozesses ausgeführt. Für die Ausführung jedes Programmierschritts können die Miner außerdem eine Gebühr verlangen, ähnlich der Transaktionsgebühr bei Bitcoin. So können Konten errichtet werden, die ihre Einnahmen (minus Transaktionsgebühren) automatisch auf mehrere Empfänger aufteilen. Allerdings sind in Programmcode verfasste Verträge schwer verständlich und können als Äquivalent des Kleingedruckten in Verträgen auch Sicherheitslücken beinhalten.

Da sich die Verträge selbst ausführen, ist allerdings keine Mediation durch Dritte (wie beispielsweise ein Gericht) vorgesehen, mit der über Unklarheiten entschieden wird – der Code ist der Vertrag.

Firmen- und Grundbücher

In Ländern mit einem gut funktionierenden Firmen- oder Grundbuch wie Österreich ist die Blockchain weniger relevant als in solchen, wo derartige Register entweder gänzlich fehlen oder äußerst korruptions- und fehleranfällig sind. Heute würde man jedenfalls kein analoges und an nur einem Ort vorhandenes Grundbuch einführen. Ein Blockchain-Grundbuch würde Notare theoretisch überflüssig machen. Allerdings betont die Notariatskammer immer wieder, dass Notare mehr tun als bloße Eintragungen vorzunehmen und warnen vor dem Wegfall einer Prüfungsinstanz für die Qualität der Kaufverträge oder die Geschäftsfähigkeit der Beteiligten. Plakativ ausgedrückt sorgen Notare dafür, dass Hochbetagte nicht über den Tisch gezogen werden.

Durch Blockchain-basierte Stimmabgaben könnten Manipulationen von Wahlen verhindert werden, so die These. Schließlich kann jeder Wähler den Eintrag seiner Stimmabgabe nachvollziehen und damit auch prüfen, ob er verändert wurde. Optimisten sehen im E-Voting im Allgemeinen eine Möglichkeit, die Wahlbeteiligung zu erhöhen und vor allem junge Menschen zur Stimmabgabe zu bewegen. Kritiker bemängeln die Gefahren für die Anonymität der Stimmabgabe und die Gefahr von Zwang – Sorgen, die aber auch bei konventionellen Wahlen bestehen.

Lieferketten

Ein letztes Anwendungsfeld betrifft Lieferketten: Das kann neben dem privaten Handel etwa in der Entwicklungszusammenarbeit eine Rolle spielen. Schließlich lässt sich so beispielsweise der Verbleib von Nahrungsmitteln oder medizinischen Gütern nachverfolgen. Damit können beispielsweise Spitäler beliefert werden, ohne Ministerien oder regionale Verwaltungsbehörden in korrupten Ländern hinzuziehen. Grundvoraussetzung ist natürlich, dass Einträge überhaupt vorgenommen werden. Die Korruption ließe sich so zumindest verringern, ganz aus der Welt schaffen lässt sie sich damit freilich nicht.

Schwerer Kurseinbruch bei BitCoin: Die Hintergründe

Kurseinbruch von fast 25 Prozent - Gewinnmitnahmen einer der Gründe

Der Bitcoin ist berüchtigt für Kursturbulenzen. In den vergangenen Tagen fiel er besonders stark, um hunderte Dollar binnen Stunden, insgesamt fast 2.000 USD. Die Warnung der deutschen Aufsicht ist noch das geringste Problem. :gerlachreport kennen die Hintergründe: Der Bitcoin-Höhenflug ist vorerst beendet. Am Freitag stürzte der Kurs auf verschiedenen Börsen zwischenzeitlich von über 7.300 auf gut 6.700 Dollar ab – ein Rückgang von 600 Dollar binnen weniger Stunden. Am Sonntagabend lag er bei rund 5.700 Dollar. Die wichtigste Digitalwährung ist bekannt für Kursturbulenzen: Erst am Mittwochabend war ihr Wert binnen einer Stunde von rund 7.400 auf über 7.800 Dollar gestiegen, kurz darauf aber wieder zurückgefallen.

Zwar lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, worauf sich jede einzelne Kursbewegung des Bitcoins zurückführen lässt. Noch vor einem Jahr waren Kursschwankungen von bis zu 50 Prozent eher die Regel als die Ausnahme. Aktuell lassen sich aber drei Hauptgründe für den jüngsten Abwärtstrend ausmachen.

Belastend wirkte wohl die Warnung der deutschen Finanzaufsicht Bafin vor virtuellen Börsengängen, auch ICOs genannt. Die Bafin hatte am Donnerstag Verbraucher erstmals vor ICOs gewarnt. In der Verbraucherwarnung findet die Aufsicht deutliche Worte. Die sogenannten Initial Coin Offerings (ICOs) stellten „höchst spekulative Investments“ dar, die „erhebliche Risiken“ bergen. Anleger sollten sich auf einen Totalverlust ihres Investments einstellen, viele Betrüger seien auf dem Markt unterwegs.

Zwar hat die seit 2009 etablierte Währung Bitcoin mit dem aktuellen Hype um virtuelle Börsengänge nur begrenzt etwas zu tun. Die Bafin erwähnt den Bitcoin in ihrer Warnung mit keinem Wort. Aber da beide Phänomene in der digitalen Krypto-Welt angesiedelt sind und zahlreiche ICO-Anbieter Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren, ist ein negativer Effekt auf den Kurs nicht auszuschließen.

Grundsätzlich ist der Einfluss der deutschen Finanzaufsicht auf den globalen Bitcoin-Kurs aber begrenzt. Beobachter verweisen daher vor allem auf die am Mittwoch abgesagte Bitcoin-Reform namens „Segwit2x“ als Grund für die Kursturbulenzen.

Dabei handelte es sich um eine Änderung des Bitcoin-Algorithmus, die unter anderem die Größe eines jeden Infoblocks innerhalb der Blockchain-Datenbank erhöhen sollte, um Überweisungen zu beschleunigen. Die Reform war in der Szene extrem umstritten, ihre erzwungene Einführung hätte zu einer erneuten Spaltung des Bitcoin (einer sogenannten hard fork) führen können.

Die Macher hinter „Segwit2x“ haben die Reform abgesagt, auch, weil es mit Bitcoin Cash inzwischen eine Abspaltung der Währung gibt, die viele ihrer Kritikpunkte aufgegriffen hat. Da mit der Absage die Gefahr einer erneuten Spaltung der Währung gebannt war, kam es zwar zum kurzlebigen Kurshöhenflug. Mittelfristig dürfte die Entscheidung aber eher belastend auf den Kurs wirken.

Der jüngste Kursverfall scheint das zu bestätigen: Während der Bitcoin am Freitag zwischenzeitlich um knapp zehn Prozent im Wert gefallen ist, verzeichnete die Konkurrenzwährung Bitcoin Cash ein sattes Plus von rund 30 Prozent. Insider vermuten, dass viele Anhänger von „Segwit2x“ nach dem Scheitern der Code-Reform ihre Bitcoin in Bitcoin Cash umgetauscht haben. Der Prozess kommt nun zu einem Abschluss, was den Kurs stabilisieren dürfte. Aktuell Liegt der Kurs bei rund 1.550 USD.

Weiterer Grund für den jüngsten Kursverfall dürften darüber hinaus Gewinnmitnahmen gewesen sein: Zahlreiche Anleger haben angesichts des Höhenflugs der letzten Wochen schlicht Kasse gemacht.

Seit Ende September war es für den Bitcoin langsam, aber stetig bergauf gegangen. Ende September notierte die wichtigste Kryptowährung noch bei gut 3.500 Dollar, Anfang November hatte sie die 7.000-Dollar-Marke geknackt. Ein Grund für den langen Höhenflug waren Spekulationen über eine bevorstehende Zulassung eines Bitcoin-Terminkontrakts (Futures) durch die größte Börse der Welt, die Chicagoer CME.

Dieser würde der Kryptowährung in den Augen von Experten die Tür zum Massenmarkt öffnen. „Der Bitcoin-Future könnte sich als Scheideweg für den digitalen Taler herausstellen“, sagte Analyst Timo Emden vom Brokerhaus IG der Nachrichtenagentur Reuters. „Bei einer Zulassung wäre Bitcoin mit einem Fuß im Mainstream angekommen.“ Vermutlich würde dann schnell ein Bitcoin-Indexfonds folgen; Anträge hierfür liegen bereits bei der Finanzaufsicht in den USA und der Schweiz vor.

Bitcoin: Hard-Fork 2.0 im November?


von Timo Emden

(DailyFX.de) - Nach der Hard-Fork , welche vom 1. August datiert, könnte bereits die nächste Splittung im November folgen. Das die schwerwiegenden Skalierungsdebatten, welche insgesamt über zwei Jahre andauerten nun der Vergangenheit angehören sollen, bleibt vermutlich weiterhin lediglich Wunschdenken.

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Bitcoin wäre fast an seinem eigenen Erfolg erstickt. Aufgrund des Hypes um die digitale Münze waren zu langsame bis gar nicht ausgeführte Transaktionen das Resultat, welche das Bitcoin- Netzwerk regelrecht verstopften und fast lahmlegten. Eine Lösung sollte nicht lange auf sich warten lassen:„SegWit“. Während Bitcoin bei 1 MB Speicherkapazität pro Blockgröße blieb, wurde „Bitcoin Cash“ bis auf 8 MB pro Block erweitert - sollte im Gegenzug jedoch auf die technische Vitaminspritze „SegWit“ verzichten.

Um das Kernproblem zu lösen und einen gemeinsamen Konsens zu finden, trafen sich alle Beteiligten im Mai 2017 in New York zusammen und schlossen das sogenannte "New-York Agreement". Man einigte sich mehr oder weniger auf die Umsetzung von "Segwit2x".

Die Ideologie von Bitcoin, eine dezentralisierte Umgebung zu schaffen hat für das Bitcoin Core- Team weiterhin oberste Priorität. Eine Erweiterung der Blockgröße auf 2 MB würde Miner mit geringeren Kapazitäten ausschließen und die Zentralität fördern, was im Gegensatz zum Grundgedanken von Bitcoin stände.

Eine Übersicht der drei Parteien

Das Team um Segwit2x hat bereits die Roadmap für die nächsten drei Monate angekündigt. Das Team plant eine Implementierung von "Segwit2x" in Block 494.784, welcher hochgerechnet im Monat November erreicht werden dürfte.

„SegWit2x“ eine Art „Creme de la Creme“ aus „Bitcoin“ und „Bitcoin Cash“ vereint, hätte ein Upgrade von 1 MB auf 2 MB Größe pro Block zur Folge.

Doch ob dieser Plan tatsächlich umgesetzt werden wird, bedarf einer erneuten Unterstützung der Miner. Es bleibt abzuwarten, wie viele Bitcoin-Schürfer bereit sind, ihre Rechenleistung einer weiteren Blockkette zu widmen.

November könnte Volatilität von Bitcoin drastisch erhöhen

Wie bereits im Juli gesehen, könnte die Volatilität des Bitcoins auch im Monat November drastisch in die Höhe schießen. Preiseinbrüche bis zu 700 US- Dollar pro Tag waren die Folge. Je nach sich herausstellende Unterstützung der Miner dürfte ein zeitnahes Ergebnis absehbar sein. Doch die Unsicherheit über den Ausgang einer womöglich weiteren Spaltung sollte erneut wiederholt „eiserne Nerven“ von Bitcoin- Anlegern abverlangen.

Analyse geschrieben von Timo Emden, Head of DailyFX und Marktanalyst von DailyFX.de

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Was ist Bitcoin Cash?

Bitcoin Cash ist eine neue Kryptowährung, die im August 2017 in Folge einer Spaltung des Bitcoin Transaktionsregisters (der sog. Blockchain) entstand und die anderen Regeln unterliegt und deren Abwicklung über eine eigene Blockchain erfolgt.

Wie kam es zur Entstehung von Bitcoin Cash?

Die zunehmend wachsende Popularität des Bitcoin verursachte Schwierigkeiten für die Bitcoin-Mining-Community, die sich bemühte, mit der Kapazität der Transaktionen Schritt zu halten. Händler mussten immer länger auf die Ausführung Ihrer Transaktionen warten und zusätzliche Gebühren zahlen, um den Prozess zu beschleunigen.

Schnell entstanden Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Community darüber, wie genau das Skalierbarkeitsproblem zu lösen sei. Viele Miners waren der Meinung, dass bestehende Beschränkungen, verursacht durch die Software, überarbeitet werden müssten, während andere fühlten, dass dies die Miners beeinträchtigen und die Kryptowährung abwerten könnte. Dies führte letztlich zu einer gespaltenen oder "harten Gabelung" der Blockchain.

Bitcoin-Gabelungen sind nicht ungewöhnlich, aber es gibt normalerweise einen Konsens darüber, welche Version der Blockchain verworfen werden sollte. In diesem Falle wurde jedoch keine von beiden verworfen. Dies führte zu zwei Token: Der ursprüngliche Bitcoin und der neue Bitcoin Cash.

Dies ermöglichte es den Bitcoin Cash Miners neue Regeln auf ihre Mining-Software anzuwenden und die Transaktionskapazität der Währung zu erweitern. Als solche sind die beiden Währungen trotz einer gemeinsamen Transaktionsgeschichte nun völlig unvereinbar miteinander.

Der Kampf um den Namen “Bitcoin” eskaliert: Sammelklage gegen Bitcoin.com in Planung

Auch nach der Spaltung in Bitcoin und Bitcoin Cash geht der Streit weiter. Vor kurzem hat Bitcoin.com, das Portal von Roger Ver, Bitcoin Cash (BCH) als Bitcoin betitelt, während der eigentliche Bitcoin (BTC) als Bitcoin Core läuft. Die Bitcoin-Community ist darob so verärgert, dass sie begonnen hat, eine Sammelklage gegen Bitcoin.com zu planen.

Nein, Namen sind nicht Schall und auch nicht Rauch, sondern etwas ziemlich wichtiges. Vielleicht sogar alles. Als Bitcoin.com kürzlich begonnen hat, Bitcoin (BTC) als “Bitcoin Core”, aber Bitcoin Cash (BCH) kurzzeitig als “Bitcoin” zu führen, löste dies eine Aufregung aus, die auf den ersten Blick surreal wirkt. Knapp 1.000 Leute versuchen nun sogar, eine Sammelklage gegen Bitcoin.com loszustoßen. Hat der Name wirklich so eine große Bedeutung?

Um zu verstehen, warum, sollte man wissen, dass es im jahrelangen Blocksize-Streit am Ende meistens um den Namen ging. Immer wenn es zu Versuchen kam, eine Fork loszubrechen, etwa mit Bitcoin Unlimited oder SegWit2x, verteidigte die Community um Bitcoin Core herum das Recht des eigentlichen Bitcoins, über das Kürzel BTC zu verfügen, und bestand darauf, dass die durch eine Fork entstehenden Coins eindeutig als Altcoin gelistet werden sollen. Bitcoin Unlimited scheiterte, als die Börsen bekanntgaben, es als BTU zu listen, und auch für SegWit2x kam es einem Todesurteil gleich, als so gut wie alle Börsen erklärten, den eigentlichen Bitcoin unabhängig von der Hashrate als BTC zu listen. Es geht um die Macht, zu definieren, was Bitcoin ist.

Bitcoin Cash hat sich nun diesem Kampf entzogen, indem es von vorneherein als “Bitcoin Cash” und nicht Bitcoin angetreten ist. Dabei aber haben führende Bitcoin Cash Befürworter wie Roger Ver von Anfang an klar gemacht, dass sie Bitcoin Cash für den echten Bitcoin halten. Roger Vers Portal Bitcoin.com hat kurz nach dem Start von Bitcoin Cash einen Artikel veröffentlicht, in dem erklärt wird, warum Bitcoin Cash (BCH) der wahre Bitcoin ist und das, was man als Bitcoin kennt (BTC), sich durch SegWit weggeforkt hat und dementsprechend nicht Bitcoin, sondern “Bitcoin Core” zu nennen ist.

Die Small Blocker bzw. das Lager um Bitcoin Core hingegen weigert sich konsequent, Bitcoin Cash bei diesem Namen zu nennen, sondern betiteln es stattdessen als “bcash”. Denn der Name Bitcoin Cash, so die Core-Community, assoziiert eine Verwandtschaft mit Bitcoin, die nicht gegeben ist, und verleitet Anfänger dazu, sich anstatt Bitcoin womöglich Bitcoin Cash zu kaufen. Außerdem parasitiere Bitcoin Cash von dem starken Namen. Wenn es ein Altcoin wäre, etwa mit den Namen “bcash” – dann würde sich kaum jemand für diesen wenig originellen Coin interessieren.

Bitcoin vor der Spaltung: "Bitcoin Cash" will eigenständiges…

Bitcoin vor der Spaltung: "Bitcoin Cash" will eigenständiges Kryptogeld werden

Bitcoin-Münzen beim Münzhandel «BitcoinCommodities» in Berlin.

(Bild: dpa, Jens Kalaene)

  1. Bitcoin vor der Spaltung: "Bitcoin Cash" will eigenständiges Kryptogeld werden
  2. Die Volksfront von Judäa gegen die judäische Volksfront
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Am Dienstag will eine Minderheit der Bitcoin-Miner eine Abspaltung vom Bitcoin mit dem Namen "Bitcoin Cash" erzeugen. Die soll deutlich größere Blöcke in der Blockchain ermöglichen.

Am Dienstag soll es gegen 14:20 Uhr beim Kryptogeld Bitcoin zu einer Abspaltung kommen, einem sogenannten Hard Fork: Dabei will ein Bitcoin Cash genanntes Projekt eine Blockchain mit 8 MByte großen Datenblöcken erzeugen, die zu den Protokollregeln des Bitcoin nicht mehr kompatibel ist. Sollte das glücken, werden zwei verschiedene Blockchains erzeugt, die künftig separat voneinander laufen und folglich zwei unterschiedliche Kryptowährungen bilden.

Da beide Chains bis zur Spaltung die gleiche Historie teilen, heißt das dann für Nutzer: Zum Zeitpunkt vor der Spaltung vorhandene Coins existieren nun in zwei verschiedenen Chains. Wer also vorher 12 Bitcoin hatte, hat dann 12 Bitcoin und 12 Bitcoin Cash. Bitcoin Cash wird allerdings nicht automatisch den gleichen Wert wie der Bitcoin haben – auch hier wird die Preisfindung wie beim Kryptogeld üblich dem freien Marktgeschehen an Tauschbörsen überlassen sein. Bislang haben Börsen wie Kraken (über die Tochter cryptowat.ch), Okcoin und Coinfloor angekündigt, den neuen Coin handeln zu wollen.

Nicht überall Zugriff auf Bitcoin Cash

Wer sich für das Bitcoin-Cash-Guthaben nicht interessiert, muss nichts unternehmen. Nutzer, die aber auch auf ihr Bitcoin-Cash-Guthaben zugreifen wollen, sollten sich unbedingt informieren, ob ihre Wallet oder der zur Aufbewahrung des Guthabens genutzte Onlinedienst auch wirklich die neue Währung unterstützt. Der beliebte Dienst Coinbase ließ bereits durchblicken, genau das nicht zu tun, die Wallet Electrum ebenso. Auch Nutzer von Hardwarewallets wie Ledger und Trezor sollten auf die Hinweise der Anbieter achten.

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Was ist Bitcoin?

Erfahren Sie diesem knapp zweiminütigen Video alles Wissenswerte über den Handel mit Bitcoin.

So funktioniert der Bitcoin-Handel mit Hebelung

Bitcoin wird i.d.R. gegen den US Dollar notiert. Wenn Sie Bitcoin über eine Börse kaufen, so verkaufen Sie US Dollar und kaufen Bitcoin. Steigt der Bitcoin-Kurs, können Sie mit Gewinn verkaufen, da der Bitcoin-Wert höher ist als der des USD, zum Zeitpunkt Ihres Kaufs. Fällt der Bitcoin-Kurs, so würden Sie einen Verlust machen.

Wenn Sie Bitcoins bei IG kaufen, steckt exakt das gleiche Prinzip dahinter, nur dass Sie in diesem Fall nicht in den physischen Besitz von Bitcoins gelangen, sondern eine Position auf die reine Wertveränderung gegenüber dem US Dollar eröffnen, die sich entsprechend der Kursentwicklung nach oben oder unten bewegt.

Bei uns können Sie Bitcoin-CFDs ab 70 Punkte Spread gegen USD auf all unseren Plattformen, inklusive MT4, handeln und dabei sowohl long, als auch short gehen.

Sie möchten das Devisenpaar XBT/USD als CFD traden. Unser Kurs liegt aktuell bei 2400,000 / 2407,500.

Sie glauben, dass der Bitcoin Preis gegenüber dem US Dollar fallen wird, deshalb verkaufen Sie einen Kontrakt bei 2400,000 (entspricht dem Verkauf von 100 Bitcoins bei 240$).

Der Markt fällt auf 2350,000/2357,500 und Sie entschließen sich dazu, Ihren Gewinn mitzunehmen und kaufen bei 2357,500.

Eröffnungskurs (2400,000) – Schlusskurs (2357,500) = 42,50 $ oder 4.250 Punkte.

Ihr Bruttogewinn beläuft sich auf 42,50 $ x 100 = 4.250 $.

Wenn sich der Markt jedoch um 5.000 Punkte erholt hätte, so wäre ein Bruttoverlust von 5.000 $ entstanden

Bitcoin FAQs

Brauche ich ein spezielles Bitcoin-Konto, um Bitcoin-Märkte bei IG zu traden?

Nein. Bei IG spekulieren Sie lediglich auf die Kursbewegung des Bitcoin ($). Sie müssen die digitale Währung somit nicht besitzen.

Wie wird der Bitcoin Abrechnungskurs hergeleitet?

Bei IG basiert die Abrechnung des Bitcoin auf einer Kombination von mehreren Echtzeitkursen, die von den weltweit liquidesten Bitcoin Börsen zur Verfügung gestellt werden.

Kann ich Bitcoin mit den bei IG erhältlichen Produktarten auf kurze Sicht handeln?

Ja, da sich zu keiner Zeit physische Bitcoins in Ihrem Besitz befinden, wenn Sie diese in Form von FX-Paaren bei uns handeln.

Zu welchen Zeiten sind die Bitcoin-Märkte zum Handel verfügbar?

Bitcoin (USD) öffnet Samstags um 05:00 Uhr und schließt Freitags um 23:00 Uhr MEZ (gesetzliche Feiertage ausgenommen).

Was ist Bitcoin Cash?

Bitcoin Cash ist eine neue Kryptowährung, die im August 2017 in Folge einer Spaltung des Bitcoin Transaktionsregisters (der sog. Blockchain) entstand und die anderen Regeln unterliegt und deren Abwicklung über eine eigene Blockchain erfolgt.

Wie kam es zur Entstehung von Bitcoin Cash?

Die zunehmend wachsende Popularität des Bitcoin verursachte Schwierigkeiten für die Bitcoin-Mining-Community, die sich bemühte, mit der Kapazität der Transaktionen Schritt zu halten. Händler mussten immer länger auf die Ausführung Ihrer Transaktionen warten und zusätzliche Gebühren zahlen, um den Prozess zu beschleunigen.

Schnell entstanden Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Community darüber, wie genau das Skalierbarkeitsproblem zu lösen sei. Viele Miners waren der Meinung, dass bestehende Beschränkungen, verursacht durch die Software, überarbeitet werden müssten, während andere fühlten, dass dies die Miners beeinträchtigen und die Kryptowährung abwerten könnte. Dies führte letztlich zu einer gespaltenen oder "harten Gabelung" der Blockchain.

Bitcoin-Gabelungen sind nicht ungewöhnlich, aber es gibt normalerweise einen Konsens darüber, welche Version der Blockchain verworfen werden sollte. In diesem Falle wurde jedoch keine von beiden verworfen. Dies führte zu zwei Token: Der ursprüngliche Bitcoin und der neue Bitcoin Cash.

Dies ermöglichte es den Bitcoin Cash Miners neue Regeln auf ihre Mining-Software anzuwenden und die Transaktionskapazität der Währung zu erweitern. Als solche sind die beiden Währungen trotz einer gemeinsamen Transaktionsgeschichte nun völlig unvereinbar miteinander.

Bitcoin vor der Spaltung: "Bitcoin Cash" will eigenständiges…

Bitcoin vor der Spaltung: "Bitcoin Cash" will eigenständiges Kryptogeld werden

Bitcoin-Münzen beim Münzhandel «BitcoinCommodities» in Berlin.

(Bild: dpa, Jens Kalaene)

  1. Bitcoin vor der Spaltung: "Bitcoin Cash" will eigenständiges Kryptogeld werden
  2. Die Volksfront von Judäa gegen die judäische Volksfront
  3. Auf einer Seite lesen

Am Dienstag will eine Minderheit der Bitcoin-Miner eine Abspaltung vom Bitcoin mit dem Namen "Bitcoin Cash" erzeugen. Die soll deutlich größere Blöcke in der Blockchain ermöglichen.

Am Dienstag soll es gegen 14:20 Uhr beim Kryptogeld Bitcoin zu einer Abspaltung kommen, einem sogenannten Hard Fork: Dabei will ein Bitcoin Cash genanntes Projekt eine Blockchain mit 8 MByte großen Datenblöcken erzeugen, die zu den Protokollregeln des Bitcoin nicht mehr kompatibel ist. Sollte das glücken, werden zwei verschiedene Blockchains erzeugt, die künftig separat voneinander laufen und folglich zwei unterschiedliche Kryptowährungen bilden.

Da beide Chains bis zur Spaltung die gleiche Historie teilen, heißt das dann für Nutzer: Zum Zeitpunkt vor der Spaltung vorhandene Coins existieren nun in zwei verschiedenen Chains. Wer also vorher 12 Bitcoin hatte, hat dann 12 Bitcoin und 12 Bitcoin Cash. Bitcoin Cash wird allerdings nicht automatisch den gleichen Wert wie der Bitcoin haben – auch hier wird die Preisfindung wie beim Kryptogeld üblich dem freien Marktgeschehen an Tauschbörsen überlassen sein. Bislang haben Börsen wie Kraken (über die Tochter cryptowat.ch), Okcoin und Coinfloor angekündigt, den neuen Coin handeln zu wollen.

Nicht überall Zugriff auf Bitcoin Cash

Wer sich für das Bitcoin-Cash-Guthaben nicht interessiert, muss nichts unternehmen. Nutzer, die aber auch auf ihr Bitcoin-Cash-Guthaben zugreifen wollen, sollten sich unbedingt informieren, ob ihre Wallet oder der zur Aufbewahrung des Guthabens genutzte Onlinedienst auch wirklich die neue Währung unterstützt. Der beliebte Dienst Coinbase ließ bereits durchblicken, genau das nicht zu tun, die Wallet Electrum ebenso. Auch Nutzer von Hardwarewallets wie Ledger und Trezor sollten auf die Hinweise der Anbieter achten.

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